Sanierung der L692: Endlich gibt's neuen Termin

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Schlaglöcher noch und nöcher: Die L692 wird jetzt saniert.

Nachrodt-Wiblingwerde –Immer wieder wurde der Termin verschoben: Nun könnte es tatsächlich bald losgehen mit dem zweiten Abschnitt der Sanierung an der L692.

Es kommt wieder Bewegung in die Sache. Nach aktuellem Stand werden im Mai die Bagger an der L692 anrollen. Rund um Rennerde beginnt dann der zweite große Bauabschnitt im Zuge der Sanierungsarbeiten. 

Es sollte schon oft losgehen, immer wieder wurde der Termin verschoben. Nun gibt es eine konkrete Aussage: „Mit dem Start der Maßnahme ist ab Mai zu rechnen“, teilt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, auf Anfrage mit. 

Vollsperrung nötig

Die Ausschreibung sei kurz vor der Fertigstellung. Dann erfolgen die Veröffentlichung und die Vergabe der Arbeiten. Ganz konkret steht der Termin dann Ende April fest, ab wann die Straße wieder für den Verkehr voll gesperrt wird. 

Denn wie der ersten Bauabschnitt wird auch der zweite Abschnitt im Rahmen einer Vollsperrung saniert. „Wir wurden als Gemeinde gehört und haben angegeben, auf was aus unserer Sicht zu achten ist“, sagt Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz. 

Beispielsweise sei darauf zu achten, dass die Landwirte immer die Möglichkeit haben, ihre Wiesen zu bewirtschaften, die rechts und links der Straße liegen. Auch müsse eine Möglichkeit gefunden werden, die Ernte einzubringen. 

Lösung für Feuerwehr

Feuerwehrchef Mark Wille hatte ebenfalls bereits Kontakt mit Straßen.NRW: „Es muss natürlich gewährleistet sein, dass die Feuerwehr jederzeit die Dörfer erreichen kann – und das auch schnell“, betont Wille. So soll es für die Feuerwehr zu fast allen Zeiten möglich sein, durch das Baufeld zu fahren. 

Sollte das mal nicht gehen, weil beispielsweise die frische Fahrbahndecke aufgetragen wird, gelten besondere Absprachen. „Vorstellbar wäre beispielsweise, dass wir durch die Nordhelle fahren. Das ist zwar eng, aber mit den Fahrzeugen immer noch gut möglich. Da diese vermutlich gesperrt ist, kommt ja dann kein Gegenverkehr“, erklärt Mark Wille. 

Rennerde immer erreichbar

Gebaut wird in zwei Abschnitten. Einmal vom Salzlager in den Serpentinen bis Rennerde und dann von Rennerde bis Eilerde. So ist gewährleistet, dass die Rennerder immer in eine Richtung das Dorf verlassen können. 

Derzeit gehe man auch davon aus, dass die Einbahnstraßenregelung so laufe wie beim ersten Bauabschnitt in den Serpentinen. Sprich: Die Brachtenbeck wird der Verkehr hinuntergeführt und den Kreinberg wieder hinauf. Genauere Details werden noch abgesprochen.

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