Sanierung des Gartenhallenbads: Geld ist da, Arbeiten müssen noch warten

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Das Gartenhallenbad wird saniert.

Nachrodt-Wiblingwerde –2,1 Millionen Euro gibt es vom Land für die Sanierung des Gartenhallenbads. Der Förderbescheid ist da, nur losgehen kann es noch nicht.

Eigentlich wollte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel persönlich nach Nachrodt kommen und die frohe Botschaft rund um die Städtebaufördermittel an Bürgermeisterin Birgit Tupat überbringen. Doch dann kam die Terminabsage. Kurzfristig. 

„Schade“, sagt Birgit Tupat, die sich aber auch über den schriftlichen Bescheid über 2,11 Millionen Euro für das Gartenhallenbad freut

Die Fördermittel werden für die energetische Fenster-, Fassaden- und Dachsanierung sowie für den Einbau eines Blockheizkraftwerkes und neue Wasserpumpen eingesetzt, um Energie einzusparen. Zudem werden die Umkleideräume und Sanitäranlagen barrierefrei gestaltet. 

Drei Fachbüros nötig

Nur: Direkt loslegen kann man nicht. „Der Fahrplan sieht so aus, dass ich nach einem Architekturbüro, nach einem Gebäudetechnikplaner und nach einem Betonsanierer suche. Das sind die wesentlichen Faktoren, die abgearbeitet werden müssen“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding. 

Für einen Generalplaner, der sich um alles kümmert, sei das Volumen zu klein. Auch im Jahr 2001 wurde die Sanierung mit drei Büros durchgeführt – allerdings ist damals bei der Fassade einiges schiefgelaufen. 

Das wird jetzt nicht passieren, verspricht Dirk Röding. „Das hing damals mit der öffentlichen Ausschreibung und dem Bieterkreis zusammen, auf den wir keinen Einfluss hatten. Heute werden wir das beschränkt ausschreiben oder vielleicht gar einen Teilnehmerwettbewerb ins Auge fassen“, sagt Dirk Röding. 

Trägerverein eingebunden

Und: Bei jedem Vorgehen soll der Trägerverein Gartenhallenbad eingebunden sein. Denn ohne das Engagement des Trägervereins wäre es der Gemeinde vor sieben Jahren nicht möglich gewesen, das Bad zu erhalten, betont Bürgermeisterin Birgit Tupat. 

Auch Regierungspräsident Hans-Josef Vogel lobte das große bürgerschaftliche Engagement in seinem Schreiben. „Das ist landesweit vorbildlich.“ 

Dass die Sanierung in den nächsten Wochen noch nicht starten kann oder jetzt,zu Zeiten der Badschließung aufgrund der Pandemie, nicht wenigstens angefangen werden kann, ist ärgerlich, aber nicht zu ändern. „Jetzt musste aufgrund der Pandemie geschlossen werden, dann nächstes Jahr sicher auch noch mal für die Sanierung. Aber man kann kein Bad betreiben, wenn die Badtechnik erneuert wird.“ 

„Die Arbeiten außen dagegen können sicherlich bei laufendem Betrieb angegangen werden. Letztlich versprechen wir uns erhebliche Verbesserung des Zustands. Und darauf kommt es ja an“, meint Dirk Röding.

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