Am Dienstag wird asphaltiert

Sanierung L 692
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Völlig umgestaltet wurde die Zufahrt nach Rennerde

Anlieger fahren schon länger zwischen Wiblingwerde und Rennerde über die frisch sanierte L692. Unter der Woche gleicht das jedoch noch einer Slalomfahrt. Denn noch immer laufen die Restarbeiten und auch im zweiten Bauabschnitt zwischen Rennerde und dem Salzlager tut sich etwas.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die größte Veränderung gibt es im Bereich der Dorfeinfahrt Rennerde. Die wurde komplett umgestaltet. So gibt es neben neuen Bushaltestellen auch eine neue kleine Insel zwischen den beiden Einfahrten. Zudem wurde die L692 in diesem Bereich etwas tiefer gelegt. Dadurch ist die starke Steigung, die gerade im Winter immer wieder große Probleme bereitete, abgeflacht worden. Die Arbeiten sind gerade in diesem Bereich aufwendig und zeitintensiv. Randsteine mussten gesetzt werden, Ufer und Mauern abgestützt werden und die taktilen Elemente für Sehbehinderte , an den Bushaltestellen eingebaut werden.

Am Dienstag, 15. Dezember, soll ein weiterer Meilenstein gelegt werden. Dann sollen bei passendem Wetter die großen Maschinen für die Asphaltierung zwischen Rennerde und Salzlager anrollen. Auch im zweiten Bereich wird nämlich im Hochbau gearbeitet. Das heißt, auf die bestehende Straße werden drei neue Schichten Asphalt aufgetragen.

Zufahrten zu den Weiden

Anwohner und Spaziergänger wunderten sich derweil über die breiten Streifen rechts und links der Fahrbahn, auf denen der Mutterboden abgetragen wird. „Sieht aus, als sollte das eine sechsspurige Autobahn werden“, scherzte ein Spaziergänger. Andreas Berg, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, kennt die Antwort: „Nein, die Fahrbahn wird nicht breiter. Das ursprüngliche Maß bleibt erhalten. Wir haben hier bereits Mutterboden abgetragen, der später genutzt werden soll, um die durch den Hochbau entstehenden Höhenunterschiede zu den Wiesen wieder auszugleichen.“

Diese Arbeiten laufen aktuell auch immer noch im ersten Bauabschnitt. In einem Treffen mit den Landwirten und den Eigentümern der anliegenden Flächen wurde nach Lösungen gesucht, damit die Landwirte zukünftig auch problemlos mit den großen Gerätschaften auf die Flächen kommen können. Einheitlich sprachen sie sich dafür aus, überall die Straße anzuböschen und hohe Kanten auszugleichen. Zudem wurden noch an einigen Stellen Zufahrten asphaltiert. „Das ist tatsächlich ziemlich zeitaufwendig“, sagt Berg.

Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, könnte die Asphaltierung im zweiten Bauabschnitt Ende November fertig sein. „Die Straße wird dann aber noch nicht direkt für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Dafür gibt es noch zu viele Restarbeiten“, erklärt Berg

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