Runderneuerung für Mestekämper-Stadion

Auf großen Rollen kommt der neue Spielfeldbelag ins Stadion. -

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Das Mestekämper-Stadion am Holensiepen in Nachrodt sieht derzeit so aus, als ob dort nie wieder sportliche Aktivitäten stattfinden könnten. Doch der Eindruck täuscht.

Vor rund 14 Tagen hatte ein damit beauftragtes Unternehmen begonnen, die Sarnierung der Laufbahn und des gesamten Fußballfeldes vorzunehmen. Die Arbeiten begannen an der Laufbahn. Die alte Bahn wurde zunächst vollständig entfernt. Gleiches galt für den Unterbau.

In der Zwischenzeit wurde das neue Material aufgebracht. Auch die Bahnmarkierungen sind bereits vorhanden. Nun steht die Sarnierung des Fußballfeldes an. Noch in dieser Woche soll mit der Verlegung des Kunstrasens begonnen werden. Das Material ist schon vor Ort geschafft worden. Zahlreiche, mit weißer Schutzfolie versehener Kunstrasenstücke befinden sich bereits auf dem Platz.

Auch dort wurde zunächst der alte Belag und der Unterboden entfernt und beides erneuert. Peter Jörgens, Abteilungsleiter der „Jedermänner“, erklärte: „Die Arbeiten gehen sehr flott voran.“ Und die Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens würden die Baustelle jeden Tag säubern und „wie aus dem Ei gepellt“ verlassen. Mit der Verlegung des Kunstrasens habe man sich für die kostengünstigste Variante entschieden, so Jörgens. „Gegenüber dem zunächst eingeplanten Betrag konnten wir so noch Geld sparen, um dies in andere Objekte zu investieren“.

Möglicherweise wäre an die Sanierung der Turnhalle in Wiblingwerde zu denken. Das Mestekämper-Stadion entspräche nach Fertigstellung, so Jörgens weiter, allen Ansprüchen. Dort könnten dann nicht nur „vernünftige“ Leichtathletik-Wettbewerbe ausgerichtet werden. Auch für Fußballturniere wären dann wieder gute bis sehr gute Veranstaltungsmöglichkeiten gegeben.

Mit der Entscheidung, Kunstrasen verlegen zu lassen, ist Jörgens sehr zufrieden. Man hätte sich natürlich auch für Naturrasen entscheiden können. „Doch der muss gepflegt werden. Und dadurch würden dann ja wieder Folgekosten entstehen, die wir uns jetzt ersparen können.“ Nach der Verlegung des neuen Kunstrasens muss dieser noch verklebt und versandet werden. Dann ist das Mestekämper-Stadion wieder das, was es nach dem Willen der Beteiligten auch sein sollte. Eine moderne Sportstätte, die von Sportlern jeglicher Couleur genutzt werden kann. - hb

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