Bereits im zweiten Jahr kein Austrieb mehr

Rotbuche ist wohl nicht mehr zu retten

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Nur noch ein Torso: Der mächtige Baum, der wohl geschlagen werden muss.

Nachrodt-Wiblingwerde - Immer wieder bleiben Passanten auf der Lenne-Brücke stehen und schütteln mit dem Kopf, wenn sie den Baum sehen:

Eine stattliche Rotbuche, die auf dem Gelände der Nachrodter Moschee-Gemeinde steht, wurde vor knapp zwei Jahren von einem angeblichen Fachmann zurückgeschnitten. 

Schon damals hatte unter anderem Friedrich Petrasch (Nabu) gewarnt, dass mit diesem Brachial-Sägen der Baum praktisch dem Tode geweiht sei. Leider hat der Naturfachmann Recht behalten. Das Holz ist nicht mehr zu retten. 

Die wohl deutlich über hundert Jahre alte Rotbuche treibt bereits das zweite Jahr infolge nicht mehr aus. Konsequenz: Der Torso, der auf dem Parkplatz neben der Moschee an der Lennebrücke, Ortseinfahrt Nachrodt, steht, wird über kurz oder lang komplett geschlagen werden müssen. 

Möglich war der Radikal-Rückschnitt auch deshalb, weil es in Nachrodt-Wiblingwerde keine Baumschutzsatzung gibt.

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