Prachtgeflügel und Kaninchen begeistern

Riesen-Tierschau in der Lennehalle

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Zwei Blondschöpfe und ein roter Ara unter sich: Mit Gastgeber Norbert Grebe erlaubte sich der Geldbhaubenkakadu von Papageientrainerin Petra Poppe einen kleinen Scherz.

Nachrodt-Wiblingwerde - Sie reisten mit eigenem Teich an - und verzückten kleine und große Gäste in der Lennehalle gleichermaßen: Bunte Enten und Gänse begrüßten am Wochenende des 21. und 22. Oktober die Besucher der Lennehalle im Eingangsbereich. Das Landgeflügel in den Volieren dahinter machte sich durch lautes Rufen und prächtiges Gefieder bemerkbar.

Petra Poppe allerdings hatte die größten Stars der Tierschau mitgebracht: Ihr Gelbhaubenkakadu und der rote Ara blieben in ständiger Interaktion mit umstehenden Besuchern.

Ins Herz geschlossen

Auch Norbert Grebe wurde von den Tieren sofort ins Herz geschlossen: „Hallo!“ rief ihm der Ara zu, der Kakadu knabberte spontan an den blonden Locken des Gastgebers. Unzählige Arbeitsstunden hatte der Rennerder in den Bau von Freiflug-Volieren investiert, in denen sich hunderte Exoten und auch hier beheimatetes Gefieder tummelten. Heimische Vereine wie der Rasegeflügelzüchterverein Altena und die Kaninchenzüchter vom W9 ließen sich nicht lumpen und holten ihre ausgestellten Tiere gern zum Kuscheln und Fotografieren hervor - alles natürlich unter fachkundiger Aufsicht, denn auch kleine Schnäbel haben viel Beißkraft und kein Finger sollte am Wochenende abhandenkommen.

Mit eigenem Teich war das Federvieh angereist.

Gegen den Hunger gab’s schließlich Körner fürs Federvieh und für die menschlichen Gäste standen leckere Kuchen und deftige Spezialitäten in der Cafeteria bereit. Ob Norbert Grebe der Premiere in Zukunft eine Wiederholung folgen lässt, ließ er am Wochenende noch offen: „Wir müssen erst Kassensturz machen“, erklärte der Initiator, der seine Fasane mit in die Ausstellung gebracht hatte.

Schöne Begegnungen

Ihm hat die Schau mit schönen Begegnungen und tollen Ausstellern viel Freude bereitet - „auch, wenn es sehr arbeitsintensiv war!“.

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