Rekordergebnis bei der Blutspende: Warum läuft's nur in Wiblingwerde so gut?

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Paul-Lucas Groß kam zum ersten Mal zur Blutspende.

Nachrodt-Wiblingwerde - 94 Spender - neuer Rekord bei der Blutspende in Wiblingwerde. In Nachrodt läuft's deutlich schlechter. Ein Erklärungsversuch.

Freude im Höhendorf: 94 Blutspender kamen – ein Rekord. So richtig erklären kann sich kein Helfer, warum der Blutspendetermin in Wiblingwerde wieder so viel besser besucht war als in Nachrodt. „Es ist alles gleich. Die Leute, das Essen. Ich kann es mir nicht erklären“, sagte Organisatorin Gisela Gundermann. 

In der vergangenen Woche kamen gerade einmal 49 Spender ins katholische Vereinshaus. Vielleicht sei die Grippewelle schuld. Aber die ist noch nicht abgebrochen und hat das Ergebnis in Wiblingwerde in keiner Weise geschmälert, im Gegenteil. 

Schönere Atmosphäre

Das Wiblingwerder Gemeindehaus war bereits zu Beginn gut gefüllt. Schnell bildete sich sogar eine Warteschlange an den Liegen. „Bis 20 Uhr war es hier immer voll heute“, freute sich Gisela Gundermann. Mit dabei waren sogar Spender aus Rheinen und Heedfeld. 

„Wir kommen wegen der tollen Atmosphäre und dem guten Essen“, sagte eine Spenderin aus Heedfeld. Blutspenden im Höhendorf ist Gemeinschaftssache. Beim Snack danach wird auch gerne mal länger geklönt. „Ich hole jetzt noch ein paar Stühle dazu. Rausgeschmissen wird hier keiner. Ist doch schön, wenn sich alle so gut unterhalten, und einen schönen Abend haben“, sagte Gisela Gundermann. 

Vielleicht liege es auch an dem etwas anderen Raumkonzept, dass sich die Spender im Höhendorf wohler fühlen. „Hier ist alles in einem Saal. In Nachrodt werden für die einzelnen Stationen verschiedene Räume genutzt“, erklärte die Organisatorin. Sie habe auch mal die Nachrodter gefragt, die in Wiblingwerde zur Spende gehen. Sie hätten gesagt, dass die Atmosphäre schöner sei. 

Wiblingwerde fängt Nachrodter Ergebnis auf

„Erklären kann ich es nicht. Aber ich bin wirklich froh, dass die Spende hier oben das schlechte Ergebnis aus der vergangenen Woche wieder gut machen konnte“, sagte Gisela Gundermann. 

Außerdem sind wieder Erstspender gekommen: Paul-Lucas Groß und Sofia Lippmann. „Mein Vater geht immer zu Spende. Durch ihn bin ich auf die Idee gekommen. Es ist einfach eine gute Sache“, erklärte Paul-Lucas Groß.

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