Reinhard Kühn: 25 Jahre an der CVJM-Spitze

Einen Pokal und eine witzige Laudatio bekam zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum als CVJM-Vorsitzender geschenkt. Die Mitglieder schätzen seine Offenheit und seine Führungsqualitäten.  Foto: Ina Hornemann

NACHRODT-WIBLINGWERDE - So lange, wie Homer Simpson schon die Fernsehzuschauer mit seinen Eskapaden im Kernkraftwerk unterhält, ist Reinhard Kühn Vorsitzender beim CVJM Nachrodt. Gemeinsam haben beide aber nur ihr 25-jähriges Jubiläum in ihrer jeweiligen Funktion. „So faul wie Homer bist Du nicht!“ erklärten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung.

Von Ina Hornemann

Bei nur fünf Stunden Ehrenamt pro Woche wären das insgesamt 6500 Stunden Lebenszeit, die dem Verein geschenkt hat. Das hat Gudrun Piltz, Vorsitzende des CVJM-Kreisverbands Iserlohn mal ausgerechnet. Die Mitglieder in Nachrodt wissen: Es war weitaus mehr als das. ist ihnen als Leiter bekannt, der für unkonventionelle Themen und Gruppenangebote immer offen war.

Nachdem es in der Vergangenheit unzählige Kreise innerhalb des CVJM gab, ist der Familienkreis die letzte Gruppe, die noch regelmäßig tagt. Ludwig Roth will sich als Leiter zurückziehen zum Jahresende. Eine lockere monatliche Zusammenkunft, die anstelle der Treffen im 14-tägigen Rhythmus angedacht wurde, sieht kritisch. Die Sorge, keinen Ehrenamtlichen zu finden, der die Treffen leiten könnte, will Kühn den Mitgliedern nehmen. „In der größten Not bekommt Ihr eine Honorarkraft vom Westbund. Ihr habt jahrelang Beiträge eingezahlt und sollt auch mal was dafür bekommen“, versicherte Kühn den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung am Freitag. Die wurde dazu genutzt, um die Zukunft zu besprechen. Der CVJM will wieder neue Angebote installieren und auch jungen Leuten Raum zur Entfaltung geben. Die Jungschar hatte im vergangenen Jahr eingestellt werden müssen.

Ein Ort für Aktivitäten soll noch in diesem Jahr wieder vorhanden sein: Nach dem Verkauf des Gemeindehauses Schillerstraße war die evangelisch-freikirchliche Gemeinde eingesprungen und stellte dem CVJM seine Räumlichkeiten zur Verfügung. „Wir sind hier sehr herzlich aufgenommen worden“, brachte es Ludwig Roth auf den Punkt. Über den spärlichen Informationsfluss zum Neubau des evangelischen Gemeindehauses ist die Gruppe verärgert.

Gudrun Piltz lud die Familienkreismitglieder ein, an Aktivitäten vom Kreisverband teilzunehmen. Der Unternimmt unter anderem am 17. Mai eine Fahrt ins Siegerland mit Führung durch die Autobahnkirche. Interessenten können sich jetzt anmelden.

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