Wäschetrockner brennt um Mitternacht

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Mit 30 Einsatzkräften war die Feuerwehr an der Schmalsgotte

Nachrodt-Wiblingwerde -  Rauchmelder können Leben retten: Glück im Unglück hatte eine Familie an der Schmalsgotte. Ein Wäschetrockner war kurz vor Mitternacht im Keller eines Dreifamilienhauses in Brand geraten.

Aufgrund der Rauchmelder wurden die Bewohner trotz des ersten Tiefschlafs schon kurz nach Ausbruch des Feuers geweckt und konnten sich so schnellstens in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren. Ein Trupp der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde erkundete unter schwerem Atemschutz die Lage und konnte einen Wäschetrockner in der Waschküche als Brandherd ermitteln.

Nach Ablöscharbeiten wurde der Wäschetrockner aus dem Gebäude geschafft. Die Besatzung des ebenfalls alarmierten Rettungswagen aus Altena untersuchte die Bewohner des Hauses, darunter zwei kleine Kinder, auf Rauchgasvergiftungen. Die Untersuchungen ergaben glücklicherweise keinerlei Befund. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde unmittelbar nach der ersten Erkundung mit den Lüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen begonnen. Dazu gingen weitere Trupps unter schwerem Atemschutz in die durch Rauchgase betroffenen Wohnungen vor.

Die Bewohner des Hauses kamen für diese Nacht bei den Nachbarn unter. Außentemperaturen von minus sieben Grad stellten für die Feuerwehr einen weiteren Gefahrenschwerpunkt dar: Trotz größter Vorsicht konnte ein Austreten von Löschwasser nicht gänzlich vermieden werden. Das Wasser gefror auf dem kalten Boden innerhalb von Sekunden und verwandelte die Einsatzstelle teilweise in eine Eisfläche. Daher musste während des Einsatzes permanent mit Salz abgestreut werden. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz, der nach gut zwei Stunden beendet werden konnte.

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