Amtshaus und Co: Rat schiebt mehrere Millionen-Projekte an

Amtshaus Nachrodt
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Für das Amtshaus hat der Rat in Nachrodt Millionen freigemacht.

Mehrere Millionen Euro hat der Rat für wichtige Projekte freigegeben. Von einer Idee hat er sich aber auch verabschiedet.

Nachrodt-Wiblingwerde - Es ging um hohe Summen: Einstimmig beschloss der Rat die denkmalgerechte Sanierung des Amtshauses plus Anbau (5,1 Millionen Euro), die Instandsetzung der Sportlerumkleiden an der Turnhalle Holensiepen plus Anbau (650.000 Euro), der Neubau des Sozialtraktes auf der anderen Seite der Lennehalle ( 1,5 Millionen Euro) und die Sanierung sowie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Holenspielen (knapp 3,5 Millionen Euro).

Kommunalwahl in Nachrodt: Parteien verzichten auf Wahl-Geplänkel

„Ich bin sehr froh über die Entscheidungen, jetzt geht es bei vielen Projekten voran“, so Bürgermeisterin Birgit Tupat. Für alle Vorhaben sollen zeitnah Fördermittel beantragt werden, um die sich im Amtshaus Natascha Handschak kümmert. „Es ist nicht damit getan, zwei Zettel auszufüllen und dann auf die Reise zu schicken“, spricht Bürgermeisterin Birgit Tupat über einen erheblichen Aufwand.

Sympathisch während der Sitzung war, dass CDU, SPD und UWG trotz bevorstehender Kommunalwahl auf jedwedes politisches „Geplänkel“ verzichteten. Stattdessen wollten die Ratsmitglieder lieber einmütig wichtige Entscheidungen treffen.

Kein Arbeitskreis fürs Amtshaus

Einen Arbeitskreis rund um Sanierung und Neubau des Amtshaus, angeregt durch die SPD im Bauausschuss, wird es nun doch nicht geben. „Worüber sollen wir denn entscheiden? Darüber, wo die Steckdosen hinkommen?“, fragte Michael Schlieck (CDU) ironisch in die Runde.

„Wir wollen uns nicht einmischen. Uns geht es um den Bürgersaal und das Foyer. Vielleicht kann man da etwas optimieren, damit der Bürgersaal größer wird“, so Ronny Sachse (SPD). Die Ideen hierfür sollen nun mit dem Architekten besprochen werden.

Anbau als „würdiger Rahmen“ fürs Amtshaus

Mit dem Design des Anbaus kann die SPD gut leben, wie es Martin Neumann formulierte. Anders als es in den sozialen Medien diskutiert wurde, seien die Pläne charmant, „das neue Gebäude gibt dem alten Gebäude einen würdigen Rahmen“. Förderanträge sollen über das Denkmalförderprogramm und das Städtebauförderprogramm gestellt werden, zudem werden Zuschüsse für die Klimaschutzmaßnahme beantragt

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