Rastatt und Co.: Neuigkeiten von den Baustellen

Abriss der Rastatt in Nachrodt: Bagger am Werk.
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Der Abriss der Rastatt in Nachrodt naht: Bagger sind schon am Werk.

Abriss der Rastatt, Sanierung der L692, Sekundarschule: An vielen Ecken wird in Nachrodt-Wiblingwerde gebaut. Es tut sich einiges bei den Projekten.

Nachrodt-Wiblingwerde – „Es kommt nicht zu einem großen Rums. Es wird nicht so spektakulär“, sagt Ingenieur Holger Selve über den bevorstehenden Abriss der Rastatt. Der Termin steht. Und es gibt weitere Neuigkeiten von den aktuellen Bauprojekten in der Doppelgemeinde. Ein Überblick.

Sanierung L 692: Asphaltierung startet

Die Asphaltierungsarbeiten an der L 692 zwischen dem Salzlager und Rennerde konnten noch nicht beginnen und werden auf Freitag (20. November) verlegt. Die Wettervorhersage ist allerdings wenig vielversprechend: vier Grad und Regen.

Unterdessen werden in den Kurven der Serpentinen Flachbordsteine verlegt. „Durch Fahrzeuge, die über den Fahrbahnrand fahren, kommen immer wieder Steine auf die Straße. Und das ist nicht ungefährlich, besonders für Rad- und Motorradfahrer“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding.

Sanierung L692 in Wiblingwerde: F-Steine werden an den Rändern in den Serpentinen verlegt.

Im oberen Serpentinenbereich sind die robusten F-Steine bereits verlegt – und man sieht deutlich viele Reifenspuren. „Jeder zweite Lkw-Fahrer scheint dagegen zu fahren“, so Dirk Röding.

Neue Straße Brenscheid ist fertig

Nagelneu ist die Straße Brenscheid Richtung Nahmer Tal/ Hohenlimburg – und ein Schmuckstück für die nächsten 25 Jahre. 5500 Quadratmeter wurden neu gemacht.

Die Straße hat eine acht Zentimeter starke Asphaltierung bekommen. Kosten: 100 000 Euro. Die Maßnahme gehört zum Straßenbauprogramm 2020 – und zwar im investiven Bereich. „Wahrscheinlich werden wir die anderen Vorhaben aufs nächste Jahr verlegen“, so der Bauamtsleiter.

Sekundarschule: Schicker Schulhof

Ebenfalls fertig und ein Hingucker: der Schulhof der Sekundarschule. Große, graue Steine dienen als Sitzgelegenheit, neu gepflanzte Bäume sollen in ein paar Jahren prachtvolle Schattenspender werden, kleine Fußballfelder laden zum Toben ein, der Eingang ist barrierefrei, die Treppengeländer muten fast ein wenig futuristisch an.

Das etwas zu klein geratene Spielgerät kann in diesen Tagen eingeweiht werden, wenn ein unabhängiger Prüfer sein Okay gegeben hat. „Die Schule hat sehr gewonnen“, findet Dirk Röding. Wenn im nächsten Jahr die Restarbeiten abgeschlossen sind, hat man innerhalb von vier Jahren die Schule für vier Millionen Euro komplett saniert.

Abriss der Rastatt: Termin steht

Die Tatsache, dass die Rastatt nicht saniert werden konnte, lag vielen Nachrodt-Wiblingwerdern schwer im Magen. In der Woche ab dem 23. November wird der Bagger erst die Dachstühle einreißen und sich dann von oben nach unten durch das Gebäude arbeiten. Die Vorarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. „Es ist keine Brückensprengung“, sagt Holger Selve schmunzelnd. In dieser Woche geht es noch um Entkernungsarbeiten – reine Handarbeit übrigens.

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