"Wir werfen die Flinte nicht ins Korn"

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Die Rastatt: Findet sich noch ein Investor für einen Neubau?

Nachrodt-Wiblingwerde – Heute (Dienstag, 30. April) um 12 Uhr endet die Frist. Dann sollen Investoren, die an der Rastatt eine neue Ära einläuten wollen, eine Projektskizze, einen Geschäftsplan und eine Finanzplanung eingereicht haben. Doch nur ein einziger Interessent hat überhaupt die Ausschreibungsunterlagen angefordert.

 „Zum jetzigen Zeitpunkt werfen wir die Flinte nicht ins Korn“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Mit anderen Worten: „Flattert“ heute kein Vorschlag für einen Neubau am Rastatt-Gelände mit Zukunftskonzept ins Haus, ist noch nicht aller Tage Abend. „Es ist wohl normal, dass man nicht sofort jemanden findet“, sagt Birgit Tupat.

Eigentlich sollte auch eine Art Wettbewerb ausgerufen werden – mit dem Ziel, die beste Idee an der Lenne zu realisieren. Jetzt wäre man augenscheinlich froh, wenn überhaupt ein einziger Hoffnungsträger einen guten Vorschlag einreichen würde. Nutzungsart: Gastronomie, Logis, Büro, betreutes Wohnen / Tagespflege, Gesundheit/Medizin.

 Möglicherweise ist die Erbpacht ein Knackpunkt. Denn der Gemeinde gehört das Grundstück. „Wenn man Millionen investiert, könnte das ein Thema sein“, meint die Bürgermeisterin. Fakt ist: Es sollen nun auch Anzeigen für das Rastatt-Projekt überregional geschaltet werden und die Frist wird wahrscheinlich verlängert. Das aber entscheidet das Gremium „Arbeitskreis Rastatt“, das kurzfristig tagen soll, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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