Neues Gastro-Konzept an der Lenne

Qbus: Viel Aufwand hinter den Kulissen

So könnte Qbus  in Nachrodt aussehen.
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So könnte Qbus aussehen.

Aufbruchstimmung in Pandemie-Zeiten? Ausgeschlossen, denken viele. Doch es gibt sie - in Nachrodt. Dort wird hinter den Kulissen intensiv an Qbus gearbeitet.

Nachrodt-Wiblingwerde – Im Nachrodter Amtshaus und rund um den Boxenstopp von Christian Waleczek wird fleißig an dem Gastro-Konzept gearbeitet. „Qbus ist hier im Amtshaus immer ein Thema. Gerade läuft sogar sehr viel“, berichtet Bürgermeisterin Birgit Tupat.

Aktuell geht es um die Erstellung einer Satzung für die geplante Bürgerstiftung. Diese soll dann als Eigentümerin die neue Immobilie auf dem Gelände der alten Rastatt errichten. Die wird aktuell abgerissen

Grund und Boden werden durch die Gemeinde bereitgestellt. Die gastronomische Nutzung wird an Qbus in Person von Cristian Waleczek verpachtet. Er hat schon sehr konkrete Ideen.

54 700 Euro Spenden für Bürgerstiftung

Derzeit liegen Spendenzusagen von 54 700 Euro vor. Damit ist der Grundstein der Bürgerstiftung – 50 000 Euro waren nötig – gesichert. „Wir haben momentan Kontakt mit dem Bündnis für Bürgerstiftungen in Deutschland. Sie helfen uns mit ihrer langjährigen Erfahrung bei der Erstellung der Satzung. Das ist nämlich ein sehr spezielles Thema“, erklärt Birgit Tupat.

Derzeit werde noch ein Anwalt gesucht, der die formelle Richtigkeit final prüft. „Das ist tatsächlich nicht so einfach. Stiftungsrecht ist nicht gerade weit verbreitet und überaus kompliziert. Zudem sollen die Anwaltskosten ja nicht direkt den Kostenrahmen sprengen“, berichtet die Bürgermeisterin. Sie führe allerdings vielversprechende Gespräche.

Geld und Ehrenamt: Unterstützer willkommen

„Wenn das fertig ist, brauchen wir natürlich auch noch steuerliche Beratung und einen Termin beim Finanzamt“, erklärt Tupat das weitere Vorgehen. Wenn all das geregelt ist, wird die Gründungsversammlung stattfinden. Dort gilt es dann einen Vorstand und ein Kuratorium zu wählen. Letzteres fungiert als Kontrollinstanz.

„Vier Interessenten haben sich schon bei mir gemeldet, dass sie sich gerne ehrenamtlich in den neuen Gremien engagieren würden. Wir brauchen natürlich noch mehr Menschen“, sagt Tupat. Und auch Spenden werden weiter gesammelt.

„Es gibt zwei Möglichkeiten, sich aktuell einzubringen: zum einen durch finanzielle Mittel, zum anderen durch Mitarbeit und ehrenamtliches Engagement“, betont die Bürgermeisterin.

Fördermittel aus der „Lenneschiene 2.0“

Alle Beteiligten treiben aktuell die Gründung der Bürgerstiftung voran, denn diese kann dann auch Fördergelder beantragen. Beispielsweise aus dem Programm „Lenneschiene 2.0“. Den ersten Stern gibt es bereits. Von jetzt an bis 2025 sollen damit verschiedene Projekte entlang der Lenne realisiert werden.

Während all diese Arbeiten im Hintergrund laufen, ist eines ganz offensichtlich: Die Rastatt verschwindet. Die Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren. Schon bald soll der Platz für Qbus und das Gastronomie-Konzept frei sein.

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