Pumpenschacht Am Tunnel wird saniert

NACHRODT-WIBLINGWERDE - In der Branche ist man gegen alle drei Hepatitissorten geimpft und zu den wichtigsten Arbeitsutensilien gehört das Gaswarngerät. Auch Schutzanzüge, Atemmasken und Handschuhe gehören zur Ausrüstung von Frank Wieseler und Richard Matusiewicz. Die beiden Kanalsanier der Firma HKP aus Borchen befassten sich jüngst intensiv mit dem Pumpschacht Ecke Ehrenmalstraße/Am Tunnel.

Dort wird das Abwasser von einem halben Dutzend Häusern gesammelt, mit Pumpen wieder hochgepumpt, um dann mit Gefälle in den Kanal gen Kläranlage Altena zu fließen.

Bislang gab es einen relativ hohen Pflegeaufwand für diesen Schacht. Der setzte sich gelegentlich zu, weil sich im Laufe der Zeit alle möglichen Feststoffe sammelten. Eine Extra-Reinigung war erforderlich und außerdem, so erläuterte Kanalsanierer Frank Wieseler, greife das Abwasser mit der Zeit den Beton der Schachtwände an. In der Tat zeigten sich die Wände rau, die oberste Betonschicht war massiv angegriffen. Die beiden Kanalsanierer legen den Pumpschacht, der zuvor im Bodenbereich plan war, nun muldenförmig so an, dass der Schacht im Querschnitt tropfenförmig aussieht. So können die massiven Pumpen (jede 160 Kilogramm schwer) das Abwasser samt Feststoffen so abpumpen, dass keine Reste mehr bleiben. Zudem wird der Schacht neu verschmiert - ohne Ansatz, erläutere Wieseler. Auf diese Art und Weise reduziere sich der Unterhaltungs- und Pflegeaufwand wohl erheblich.

Das Sanieren von Kanälen ist ein schwieriges und nicht ungefährliches Geschäft. Das Gaswarngerät ist immer dabei. Es komme vor, dass in den Kanälen wegen gefährlicher Gase unter Vollatemschutz gearbeitet werden müsse, sagte Wieseler. - vdB

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare