Sechstklässler lernen „Soziales Lernen“

Die Klasse 6b mit den „Teamern“ des Hauses Don Bosco und den Lehrerinnen Sabine Busse, Anna Kowalik und Jutta Burgeleit. Die Schüler haben kurzweilige Tage in der Hagener Nachbarschaft verbacht.

Nachrodt-Wiblingwerde - Interessante Erfahrungen hat die Klasse 6b der Sekundarschule im Holensiepen bei einem Aufenthalt in der Jugendbildungsstätte „Don Bosco“ in Hagen-Rummenohl gesammelt. Zentrales Thema war „Soziales Lernen“.

Ermöglicht wurde der Aufenthalt durch den Rotary Club Altena-Werdohl-Plettenberg. Er fördert das Projekt „Soziales Lernen“ seit 2001.

Es ermöglicht üblicherweise den Klassen der Jahrgangsstufe 5 einen einwöchigen Besuch der Jugendbildungsstätte Don Bosco in Hagen- Rummenohl. Dieser Aufenthalt dient auch dem besseren Kennenlernen der Kinder untereinander. Da sich die Jungen und Mädchen aus der 6b aber bereits seit dem letzten Schuljahr kennen, konnte der Aufenthalt hier etwas verkürzt werden, berichtet Klassenlehrerin Sabine Busse. Sie hat die 23 Schüler mit Anna Kowalik und Jutta Burgeleit begleitet.

Unter „Sozialem Lernen“ versteht sich ein Prozess, der die Beziehungs- und Streitkultur in der Klasse fördert und die Selbst- und Sozialkompetenz der Schüler und Schülerinnen stärkt. Dazu wurden verschiedene Übungen und Spiele veranstaltet. Dabei musste zum Beispiel ein „Moor“ durchquert werden, wobei mit Teppichfliesen jeweils ein sicheres Stück Erdboden simuliert wurde. Die Schüler lernten hier zum einen, sich auf Mitschüler zu verlassen und zum anderen, dass sie diese Aufgabe nicht aus eigener Kraft bewältigen können, sondern sich gegenseitig unterstützen müssen.

Die Woche „Soziales Lernen“ soll den Kindern Erfahrungen und Lernanlässe bieten, die drei wesentliche Ziele verfolgen:

Im Umgang mit sich selbst Selbstkompetenz zu entwickeln, um das Selbstbewusstsein zu stärken, weiter im Umgang miteinander Sozialkompetenz zu erwerben, um Konflikte zu vermeiden oder besser lösen zu können und schließlich in der gemeinsamen Projektarbeit Sachkomptenz in Form von methodischem Know-how zu bekommen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Die Nachhaltigkeit der Projektwoche wird gewährleistet durch die Arbeit der Klassenlehrer und der Schulsozialarbeiter vor Ort in den Schulen. Dabei können sie auf Methoden und Materialien der Projektwoche zurückgreifen.

Das Haus „Don Bosco“ gehört zum Diözesanverband der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Bistum Essen. Die Jugendbildungsstätte dient der nicht-verbandlichen, außerschulischen Kinder- und Jugendbildung.

Sie bietet auf der Grundlage der pfadfinderischen Orientierungen gemeinsam mit hauptberuflichen pädagogischen Referenten und Honorarkräften Seminare für Schulklassen verschiedener Jahrgangsstufen an, darunter „Tage religiöser Orientierung“, „Kooperationstraining“ und eben „Soziales Lernen“, das die Sekundarschule wahrgenommen hat. - tk

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