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Preise dürften steigen: Vertrag der Gemeinde mit Gasversorger läuft aus

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Das Heizen mit Gas dürfte auch die Gemeinde bald mehr kosten. Denn der Vertrag mit dem Versorger läuft aus und muss neu verhandelt werden.
Das Heizen mit Gas dürfte auch die Gemeinde bald mehr kosten. Denn der Vertrag mit dem Versorger läuft aus und muss neu verhandelt werden. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Manche Dinge kommen zur Unzeit: Der Vertrag für die Versorgung mit Gas für alle gemeindeeigenen Gebäude läuft Ende des Jahres aus.

Das Amtshaus, das Gebäude, in dem das Jugendzentrum und die Bücherei untergebracht sind, die Schulen und die Sporthallen werden mit Gas versorgt – und zwar von der Firma BS Energie Braunschweig. Also muss neu ausgeschrieben werden.

Doch aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch unsicheren Energieversorgung halten sich die Angebote der Energieanbieter in Grenzen – und wenn es sie doch gibt, beinhalten sie augenscheinlich hohe Risikoaufschläge. Die geplante Ausschreibung muss also für einige Zeit auf Eis gelegt werden.

Der Märkische Kreis übernimmt

Die Gemeinde kümmert sich übrigens nicht selbst darum. Der Märkische Kreis übernimmt das, macht es für sich selbst, für Lüdenscheid und ein paar weitere Kommunen – und eben auch für die kleinste Gemeinde des Kreises. „Der Märkische Kreis bedient sich einer Agentur, denn Energieausschreibungen sind nicht mit Bauausschreibungen vergleichbar. Da benötigt man Spezialisten“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding, der hofft, im großen Verbund auch weiterhin recht gute Konditionen bekommen zu können. „Allerdings vermute ich, dass die Preise weiter steigen und es schlechte Überraschungen für uns geben könnte. Wir sind ja nicht besser dran als alle anderen auch.“

Die Ausschreibungen sollen nun im Juli passieren, für August hofft man auf ein Ergebnis.

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