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Firma spendet an die Tafeln

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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Spendenübergabe in der praedata-Zentrale an der Altenaer Straße. © Goor-Schotten, Hilde

Eigentlich hatten sich die 45 Mitarbeiter des Handel- und Dienstleistungsunternehmens Praedata in Nachrodt-Wiblingwerde schon sehr auf eine Weihnachtsfeier in ihren neuen Räumen gefreut. Doch die wurde jetzt, wie schon im vergangenen Jahr, wegen der Corona-Lage abgesagt.

Nachrodt-Wiblingwerde. „Wir vergessen manchmal, wie gut es uns geht. Wir haben einen Job, ein Zuhause. Andere sind viel schlechter dran“, sagt Geschäftsführer Maximilian Hell. Deshalb war man sich in dem Unternehmen schnell einig, dass wie bereits vor einem Jahr auch diesmal die Tafeln in der Umgebung bedacht werden sollen.

Der Bedarf steigt.

Anette Wesemann von der Tafel in Altena

Anette Wesemann, Organisatorin der Tafelausgabe im Stellwerk, freute sich für die Altenaer Tafel über eine Spende von 1000 Euro. Und da ihre Lüdenscheider Kollegin Manuela Becker verhindert war, nahm sie stellvertretend auch für sie einen Scheck in Höhe von 1500 Euro entgegen. Lüdenscheider und Altenaer Tafel arbeiten eng zusammen, berichtete Anette Wesemann. Das Fahrzeug aus Lüdenscheid fährt die Region ab und versorgt dabei auch die Altenaer Tafel mit den eingesammelten Lebensmitteln. „Der Bedarf steigt“, sagte sie im Gespräch mit Maximilian Hell und Praedata-Prokuristin Heike Moldenhauer. Allein in Altena versorgen die rund 30 aktiven Helfer etwa 180 Haushalte. Manchmal reiche nicht, was von den Supermärkten an Ware abgegeben werde. Um da aufstocken oder das Angebot auch mit unverderblichen Lebensmitteln ergänzen zu können, sei die Spende mehr als hilfreich. „Es soll ja auch der Letzte noch etwas bekommen“, so Wesemann.

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