Das Leben täglich positiv sehen

Anita Hallemann appellierte: Wer positiv denkt, hat mehr vom Leben. Foto: Sauser

NACHRODT-WIBLINGWERDE - „Unser Denken bestimmt unser Leben“, so hatte Anita Hallemann von der Bibelschule Brake ihren Vortrag genannt. Sie war am Samstagmorgen zu Gast beim Frauenfrühstück der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Nachrodt.

„Meckerei ist ansteckend und unsere negativen Gedanken ändern unsere Ausstrahlung und verändern unser Gesicht“, damit berichtete Hallemann den Frauen nichts Neues. Amerikanische Freunde hätten sie gefragt: „Sind alle Menschen in Deutschland depressiv?“

Aber die Autorin und Lehrerin der Bibelschule hatte auch Lösungsvorschläge parat. An einem Glas, gefüllt mit schwarz angestrichenen Tischtennisbällen verdeutlichte sie die negativen Gedanken: „Wenn ich Gottes Wort in mein Denken lasse wie dieses Wasser, das ich in das Glas schütte, dann werden unsere schwarzen Gedanken ausgeschwemmt wie die Bälle!“ Schmuzeln mussten die Frauen bei der folgenden Aussage Hallemanns: „Wenn wir Gott jeden Tag für alles danken müssten, dann hätten wir gar keine Zeit mehr zum Klagen!“ Sich bewußt machen, dass auch das Weckerklingeln positiv interpretiert werden kann, „mir wird ein neuer Tag geschenkt“, Steuern zu zahlen bedeutet „Ich habe Arbeit“ und sich über die vielen kleinen Dinge, die den Alltag lebenswert machen zu freuen - dann wird das Leben nicht nur von biologischen Prozessen bestimmt.

Sich Ziele zu stecken, nicht stehen zu bleiben im Trott des Alltags, auch im Alter offen bleiben für Veränderungen sei nicht so schwer, berichtete die Referentin. „Mit Gott oder ohne ihn, wir haben die Wahl“, Hallemann machte den Frauen Mut „mit Jesus zufriedener, freudiger und getroster durchs Leben zu gehen“. - von Silvia Sauser

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