Überfall auf Sparkassen-Filiale geklärt

Nachrodter Bankräuber legt Geständnis ab

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Diese Sparkassen-Filiale wurde am 25. Februar überfallen. Nun wurde der Täter gefasst.

[Update, 15.20] NACHRODT-WIBLINGWERDE - Der Bankraub von Nachrodt ist offenbar aufgeklärt: Der Polizei ist es gelungen, den Mann, der am 25. Februar, die Sparkassen-Filiale an der Hagener Straße überfallen hat, zu überführen. Am Donnerstag hat er beim Kriminalkommissariat Lüdenscheid – angeblich unter Tränen – ein Geständnis abgelegt.

Auf die Spur gekommen waren die Beamten dem 35 Jahre alten Nachrodter vor allem durch Aussagen von Zeugen, die sich nach dem Überfall und der Berichterstattung darüber in den Medien bei der Polizei gemeldet hatten. Insgesamt ging die Polizei sechs Hinweisen nach, bis sie schließlich sicher war, den Täter zu kennen.

Die Waffe, die der Bankräuber bei der Tat dabei gehabt hatte, fanden sie bei einem Bekannten des Verdächtigen. Es handelt sich um eine Gaspistole, die sich der 35-Jährige ausgeliehen hatte. Mit dieser Pistole hatte der Verdächtige am 25. Februar die Bank betreten und eine der Angestellten zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Wieviel Geld er erbeutet hat, darüber schweigt sich die Polizei nach wie vor aus. Allerdings teilte sie mit, dass das Geld erst kurz zuvor vom Inhaber eines Lebensmittelgeschäftes eingezahlt worden sei. Damit könnte es theoretisch mehr gewesen sein, als die automatischen Kassentresore der Sparkasse innerhalb von einer Minute

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ausspucken. Nur etwa eine Minute soll der ganze Überfall gedauert haben, dann flüchtete der Bankräuber über die Kirchstraße in Richtung Amtshaus.

Der Beschuldigte, der das Geld nach Polizeiangaben für eine Wohnungseinrichtung und für einen Hotelaufenthalt ausgegeben haben will, wurde nach seiner polizeilichen Vernehmung am Freitag beim Amtsgericht Lüdenscheid dem Haftrichter vorgeführt. Hier habe er sein Geständnis vom Vortrag wiederholt, sagte ein Polizeisprecher. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an. Nach Angaben der Polizei ist der Tatverdächtige bereits einschlägig in Erscheinung getreten und wird als gewalttätig eingestuft.

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