Leuchtbänder und Kinderfinder

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Verteilten die Kinderfinder: Aykut Aggül, Mark Wille und Christiane Lange.

Nachrodt-Wiblingwerde - Die Sicherheit hat beim Schulweg oberste Priorität. Die Eltern sind gefragt. Und genau aus diesem Grund gibt es nun ein spezielles Projekt zum Thema Sicherheit der Polizeiwache Altena. Dies wurde am Donnerstagabend den Eltern der Erstklässler vorgestellt.

Vanessa Schröer und Jessica Wycisk appellierten an die Eltern, mit ihren Kindern intensiv das Thema Sicherheit zu besprechen. Die beiden Polizistinnen betonten zudem, dass es nicht förderlich sei, die Kinder bis zur Schule zu bringen. Das erhöhte Verkehrsaufkommen sorge für ein höheres Risiko. Zudem werde insbesondere der Bereich vor der Schule für die Kinder unübersichtlich durch die parkenden Autos. Sichtbarkeit war ein weiteres großes Thema.

 Daher kamen die Beamtinnen auch nicht mit leeren Händen. Sie verteilten Leuchtbänder, die die Kinder im Dunkeln am Oberarm tragen können, um besser gesehen zu werden. „Zudem werden wir im Rahmen des Projekts verstärkt Kontrollen durchführen. Dafür haben wir derzeit extra einen zweiten Wagen in Altena“, erklärte Schröer.

So werde nicht nur die Geschwindigkeit im Allgemeinen kontrolliert, sondern auch, ob die Kleinen im Auto richtig angegurtet sind. Des Weiteren wird beobachtet, ob an Bussen mit Warnblinkanlage in Schrittgeschwindigkeit vorbei gefahren werde. Das Projekt „Sicher unterwegs“ wird von der Polizei in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde durchgeführt.

 „Wenn Sie noch Ideen haben, wo Gefahrenpunkte sind, lassen Sie es uns wissen. Durch das Projekt haben wir mehr Kapazitäten, um uns intensiv darum zu kümmern“, erklärte Schröer.

Doch nicht nur die Polizei war beim ersten Elternabend dabei, sondern auch die Feuerwehr. Feuerwehrchef Mark Wille verteilte den sogenannten Kinderfinder, einen gelben Aufkleber für die Kinderzimmertür, der im Zweifel Leben retten kann. „Gerade kleinere Kinder verstecken sich bei Angst. Und für sie ist das Kinderzimmer ein sicherer Raum“, erklärte Wille.

 Der leuchtende Aufkleber soll im unteren Drittel der Kinderzimmertür angebracht werden. „Im Brandfall krabbeln die Kameraden durch den Rauch. Daher sollte er weiter unten in Sichthöhe angebracht werden. Wenn wir den Aufkleber sehen, werden wir ganz genau in jeden Schrank und unter jedes Bett gucken und sofort alle möglichen Kinderverstecke absuchen“, sagte Wille. Der Kinderfinder ist eine Initiative von SPD und UWG, daher waren auch Aykut Aggül (SPD) und Christiane Lange (UWG) am Donnerstagabend in der Grundschule dabei.

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