Pfarrer Ruck krank: So geht es weiter 

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Pfarrer Jürgen Ruck, hier mit Pfarrerin Dr. Tabea Esch, ist erkrankt.

Altena – Pfarrer Jürgen Rück ist längere Zeit krank. Die evangelische Gemeinde steht ohne eigenen Pfarrer da. So geht's nun weiter.

Pfarrer Jürgen Ruck ist „bis auf Weiteres aus gesundheitlichen Gründen nicht im Dienst“. Das bestätigte die Evangelische Gemeinde Altena. Deren Presbyter Ulrike Kreinberg-Trinkert und Carsten Menzel schilderten, wie die Gemeinde mit der Vakanz umzugehen gedenkt. 

Fazit: Dank der Hilfe des Kirchenkreises Iserlohn kommt die Gemeinde damit klar, dass sie jetzt ganz ohne Seelsorger dasteht. In Iserlohn habe man Erfahrung mit solchen Situationen. Kreinberg-Trinkert: „Wir sind ja nicht die Einzigen, bei denen solche Probleme auftreten.“ 

Trauerfeiern und Taufen mit Vertretern

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Vertretungspool des Kirchenkreises, der die Gemeinde schon seit dem Fortgang von Pfarrerin Merle Vokkert tatkräftig unterstützt. „Die Gottesdienste an den Sonntagen, aber auch Trauergespräche, Beisetzungen und Taufen werden in der nächsten Zeit mit Pfarrerinnen und Pfarren aus dem Vertretungspool des Kirchenkreises Iserlohn besetzt“, verspricht Kreinberg-Trinkert. 

Außerdem stünden die Seelsorger der benachbarten Gemeinden bei Bedarf zur Seite, ergänzte Carsten Menzel. Das sei schon seit längerer Zeit erprobte Praxis. Vor allem in Urlaubszeiten würden sich die Pfarrer der Region gegenseitig vertreten. Das und auch die Zusammenarbeit mit dem Vertretungspool habe sich bewährt und klappe reibungslos. 

Die Evangelische Kirchengemeinde erfuhr am Montag von Rucks Erkrankung und musste sich zuerst darum kümmern, wie das am kommenden Montag beginnende, einwöchige Konfi-Camp über die Bühne gebracht wird. 

Konfi-Camp gesichert

Das ist eine Freizeit, bei der sich Jungen und Mädchen aus Altena, Dahle, Evingsen und der Rahmede auf ihre Konfirmation im kommenden Jahr vorbereiten und die von den Pfarren begleitet wird, die auch den Konfirmationsunterricht erteilen. In Altena ist das Jürgen Ruck, während seiner Krankheit wird er von Philipp Sternemann vom Jugendreferat des Kirchenkreises vertreten, der auch das Konfi-Camp begleiten wird. 

„Insgesamt kommt der Kirchenkreis uns sehr entgegen“, lobte Kreinberg-Trinkert. Chöre und Gruppen träfen sich wie gewohnt, betonten die Presbyter. Darum kümmerten sich neben den ehrenamtlichen Leitern Gemeindeschwester Claudia Sauer und Kantor Johannes Köstlin. 

Was den Besuchsdienst für die Altersjubilare angeht, werde das Presbyterium bei Bedarf unterstützend tätig, versprachen die beiden gestern. 

Gute Nachrichten gibt es, was die Nachfolge von Pfarrerin Merle Vokkert angeht: Die Stelle ist ausgeschrieben, erste Bewerbungen liegen bereits vor. Ende Oktober will das Presbyterium festlegen, wer zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wird.

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