Peter Meier plant Hilfe für Hunde

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Peter Meier im Verkaufsraum seiner Tankstelle an der Altenaer Straße. Der Nachrodter hofft, dass bis zum 16. August noch ein wenig Bewegung in seine Spendenaktion kommt.

Nachrodt-Wiblingwerde - Im Kassenraum der Aral-Tankstelle von Peter Meier an der Bundesstraße 236 macht eine große Sammelbox auf ein Anliegen des Nachrodters aufmerksam: Meier bittet hier um Unterstützung für eines der größten Tierheime Rumäniens.

Die Einrichtung „Casa Cainelui“ in der Stadt Timisoara beherbergt derzeit über 400 Hunde. Es wird betrieben von Romulus Sale und finanziert seine umfangreichen Aufgaben ausschließlich über Spenden. Peter Meier ist durch einen Bericht in der Zeitschrift „Bello“ auf das „Casa Cainelui“ aufmerksam. Dort war über das Engagement der Tierschützerin Joana Huster aus Plettenberg berichtet worden, mit der Meier heute in Kontakt steht.

Tiere gab es „immer schon“ in der Familie, berichtet Peter Meier und zählt Hunde auf, aber auch Pferde und sogar ein Rehkitz, das er und seine Frau Monika einst groß gezogen haben. Daher liege auch sein Engagement für den Tierschutz auf der Hand. Für den Tierschutz in Deutschland steht seit Jahren eine Sammelbox in seiner Tankstelle. Speziell auf die Verhältnisse in Rumänien wurde Meier bei einem ersten Besuch aufmerksam, der mittlerweile fünf Jahre zurückliegt. „Der Tierschutz vor Ort ist gleich Null“, fasst er seine Eindrücke zusammen. Seit April steht nun eine spezielle Sammelbox für die „„Casa Cainelui“ an der Altenaer Straße. Es sind auch durchaus schon einige Spenden zusammengekommen, aber restlos zufrieden ist Meier mit der Resonanz noch nicht: „Es könnte mehr sein“.

Er hofft nun darauf, dass bis zum 16. August noch ein wenig Bewegung in die Szenerie kommt. Dann will Meier sein Wohnmobil packen und kurz darauf in Richtung Rumänien aufbrechen. Dort wird insbesondere Futter benötigt (Nass-, Trocken- und Welpenfutter), aber auch Entlausungs- und Zeckenmittel sowie Wurmkuren. Hundekörbe und Transportboxen aus Kunststoff sind ebenso willkommen, aber natürlich auch Bargeld oder Verbandsmaterial, zum Beispiel aus abgelaufenen Verbandskästen. „Ich garantiere dafür, dass alles da ankommt, wo es hin soll“, versichert Meier. Ausdrücklich nicht gesucht werden übrigens Hundespielzeug oder Kauknochen. „Die sorgen für Ärger“, weiß Meier. In der näheren Umgebung würde er auch Spenden abholen, wenn jemand keine Möglichkeit hat, diese zur Aral-Tankstelle zu bringen. Meier ist erreichbar unter Tel. 0172/7500303. - Thomas Keim

www.casa-cainelui.com

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