Neujahrs-Empfang der evangelischen Gemeinde Nachrodt-Obstfeld

Pastor mahnt: Lasst uns „Helfen und zusammenstehen“

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Gut besucht war die Gemeindeversammlung in Nachrodt-Obstfeld.

Nachrodt-Wiblingwerde - Kritik in Richtung Kommune - Dank an die eigenen ehrenamtlichen Helfer und zur Abrundung nicht nur ein lecker Mittagessen sondern auch Zauberkunst an der Grenze von Poesie und Fassungslosigkeit.

Mehr als 60 Gäste waren Sonntag (21. Januar) zur Gemeindeversammlung ins  ev. Gemeindehaus Nachrodt-Obstfeld gekommen.

„Wir können alle über Donald Trump klagen. Aber, ändert das was?“ Pastor Wolfgang Kube, geistlicher Leiter der evangelischen Gemeinde Nachrodt-Obstfeld, sprach am Sonntag beim traditionellen Neujahrsempfang im Pfarrsaal neben der Kirche deutliche Worte. Und er fügte an: „Nein, es ändert nichts! Wir sollten eben nicht nur klagen und jammern, wir sollten helfen und zusammenstehen!“

Zauberer Arnd Clever trieb seine magischen Späße.

Das hatte der Geistliche zuvor schon im Gottesdienst ausgeführt. Den umrahmte gesanglich die Paul-Gerhardt-Kantorei. Dabei griff er den Orkan Friederike auf, der für ihn ein Bild gewesen sei, wie Menschen miteinander umgehen sollten: Achtsam und helfend eben. Beispielhaft nannte er das Tun und Treiben rund um den Bahnhof in Köln. Dort, so sagte er, hätten wildfremde Menschen nicht nur Decken verteilt, sondern auch heiße Suppen gereicht. Dieses Tun sei für ihn „gelebtes Evangelium“, stellte Kube fest und mahnte auch in Nachrodt an, „nicht nur zu quaken, sondern miteinander und füreinander etwas zu tun.“ Kritik brachte er in Richtung Friedhofsaufgabe und dem Verhalten der Kommune an. (Ausführlicher Bericht in der Montagausgabe (22. Januar) des AK.

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