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Wenn Heavy Metal auf Country trifft

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Von: Jari Wieschmann

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Sylvia Horn und Dany Butgereit. © Wieschmann

Nachrodt-Wiblingwerde – Hieß es vor zwei Jahren noch „Rock@School“, stand am vergangenen Samstagabend das Party-Motto im Mittelpunkt einer Fete, die vom TV Wiblingwerde, genauer gesagt den „Jedermännern“, bereits zum zweiten Mal auf dem Pausenhof der Grundschule auf die Beine gestellt wurde. Dass die Neuauflage rund 340 Besucher angelockt hat, konnte auch Starkregen nicht verhindern, der rund um den Partystart auf das Gelände niederging.

 Die Besucher nahmen es sportlich und hatten entweder Schirme dabei, sich mit passender Regenkleidung ausgestattet oder einen Platz unter dem Dach des Getränkewagens gefunden. „Wir hoffen, dass das den einen oder anderen nicht davon abgehalten hat, das Fest zu besuchen, aber so ist das nun mal mit einer Open-Air-Veranstaltung“, sagte Jens Grote während er das Wasser von den Stehtischen entfernte und die Bänke trocken wischte. „Manchmal sind Veranstaltungen im Regen sogar schöner“, so Kirsten Steinecke. Der Grund: Alle würden gleiches Leid erleben und auch ein bisschen lockerer werden. Die Premiere vor zwei Jahren hat in jedem Fall bei vielen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Das war Bombe!“, unterstrich Claus Vogel. Aus diesem Grund hat er auch gleich mal seinen Urlaub am Gardasee um eine Woche verschoben, um bei der „Party@School“-Sause dabei sein zu können. Zudem sei er damit nicht allein. Er hätte auch von anderen Gästen gehört, dass diese ebenfalls ihre Ferienplanung um eine Woche verschoben hätten. Zur Musik: Da war zu einem das Duo „!jaSicher!“, bestehend aus Lokalmatador Andy Schade und Stefan Wiedholt. Seit knapp einem Jahr spielen sie „alles, was uns Spaß macht: egal aus welchem Jahr“. Und so traf dann auch gerne mal Heavy Metal auf Country-Musik, indem die Motörhead-Hymne „Ace of Spades“, übrigens in bester Lemmy Kilmister-Manier mit nach oben gerichteten Mikro gesungen, neu interpretiert wurde. Wichtig war den beiden Vollblut-Musikern in jedem Fall eins: alles sollte live, echt und pur sein! „Wie im Wohnzimmer eben“, so Andy Schade. Eine ähnliche Richtung hatten im zweiten Teil die beiden Sängerinnen von „Girls Business“ eingeschlagen. „Wir machen Lagerfeuermusik und bei uns kann garantiert jeder mitsingen“, so Sylvia Horn und Dany Butgereit übereinstimmend. Der Auftrag der beiden Bands war in jedem Fall klar formuliert: Während das Duo von „!jaSicher!“ die Zuschauer „weich klopfen“ sollte, waren die beiden stimmgewaltigen Sängerinnen dafür da, um die Besucher am Ende rauszuschmeißen. „Wir haben schon ganz andere Säle leer gesungen“, kündigte Dany Butgereit an. Es sollte ein langer Abend für alle werden.

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