Beschwerden und wildes Parken

Parkchaos: Lösung in Brenscheid gefunden

Neue Parfkflächen gibt es in Brenscheid.
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Neue Parfkflächen gibt es in Brenscheid.

Wildes Parken, Beschwerden, Probleme beim Wenden: Es gibt Probleme in Brenscheid - und eine Lösung. Dafür wurden auch die Bewohner gefragt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es gibt ein Parkproblem in Brenscheid. Aber nicht mehr lange. Im idyllischen Dörfchen wird so wild geparkt, dass es nicht nur ein Ärgernis ist, sondern auch den landwirtschaftlichen Verkehr sowie Linienbusse behindert. Besonders an den Altpapiercontainern und im Ortskern stehen die Autos kreuz und quer. Die Busse müssen im Ortskern auch wenden, was durch parkende Autos oftmals schwierig ist. Auch die Firma Lobbe hat immer mal wieder Probleme bei der Leerung der Papiercontainer.

Beschwerden gab es so viele, dass die Gemeindeverwaltung alle Einwohner von Brenscheid, die altersmäßig ein Auto fahren dürfen, anschrieb und um ihre Einschätzung bat.

Parkplatz für jedes Grundstück

Von insgesamt 128 verschickten Briefen gab es 75 Rückmeldungen. 60 Bürger fordern eine Parkregelung, 15 halten eben diese für nicht notwendig. 47 Prozent der Einwohner unterstützen somit Parkzonen. 41 Prozent der Einwohner betrifft es nicht oder sie haben sich nicht geäußert. „Es ist somit sehr deutlich geworden, dass sich der Großteil der Einwohner eine Regelung wünscht.

Um diesem Wunsch zu entsprechen, wurde die Örtlichkeit vermessen und ermittelt, wo Parkflächen angeordnet werden könnten“, heißt es in einer Vorlage für die Sitzung des Rates am Montag, 4. Oktober. In Brenscheid könnten elf Parkplätze für den öffentlichen Verkehr geschaffen werden.

Kreis hat grünes Licht gegeben

„Diese Anzahl an Parkplätzen sollte ausreichend sein, da fast jedes Grundstück einen eigenen Parkplatz oder mehrere Parkplätze aufweist. Diese Einschätzung wurde auch durch persönliche Gespräche mit einigen Anwohnern bestätigt“, so Ordnungsamtsleiter Sebastian Putz in der von ihm erstellten Vorlage, die die Kommunalpolitiker am Montag, 4. Oktober, ab 17 Uhr in der Sekundarschule nur zur Kenntnis nehmen werden. Denn der Plan für die geplante Parkzone wurde dem Märkischen Kreis bereits vorgelegt, der Mitte September sein Okay gab.

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