Panzerfaust aus der Lenne geborgen

NACHRODT-WIBLINGWERDE - Wenn die Panzerfaust abgefeuert gewesen wäre, dann hätte es wohl heikel werden können. Birgit Tupat, Chefin der Fachabteilung öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, zitierte Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes, die jetzt eine Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg, vom Lenneufer bargen. Naturschützer hatten die gefährliche Waffe aus der Lenne, in der Annahme, es handele sich um Schrott, unweit des Roland, geborgen.

Da ihnen das Objekt nicht geheuer vorkam, recherchierten sie, identifizierten den Schrott als Panzerfaust. Sie alarmierten am späten Abend die Polizei. Damit lagen sie richtig und am langen Ende wurde der Kampfmittelräumdienst alarmiert. Die Mitarbeiter des Räumdienstes entsorgten das Gerät. Dabei können sich die Finder eben glücklich schätzen, dass die Waffe kein scharf gemachtes, also gezündetes Geschoss, enthielt. Das könne nämlich noch jederzeit explodieren.

Munitions- und Waffenfunde aus dem vergangenen Weltkrieg sind im Nachrodt-Wiblingwerder Raum keine Seltenheit. Sondengänger finden gelegentlich Überbleibsel. „Die kennen sich meist aus und melden uns das“, erläuterte Birgit Tupat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare