CVJM ist nun im Jugendzentrum präsent

Ortsverband ist eine große Familie

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Die junge Vorstandsspitze wünscht sich, dass neue Aktivitäten in der Doppelgemeinde angeboten werden können

Nachrodt-Wiblingwerde - Thorsten Kühn geht einen neuen Weg, um dem CVJM Nachrodt den „Jungschwung“ zu verpassen, den nicht nur er sich als Vorsitzender wünscht. Seit Kurzem trifft man ihn donnerstags zu einer lockeren Dartrunde im Jugendzentrum. „Vielleicht kann daraus eine Interessengruppe wachsen, die wir auch in den CVJM integrieren können“.

Der Wille zur Jugendarbeit ist ungebrochen, doch junge Leute, die sich einem festen Kreis anschließen möchten, fehlen schon seit einiger Zeit. Aufgeben ist dennoch keine Devise: „Wir haben ja auch noch den CVJM-Kreisverband, über den schöne Angebote für das Alterssegment 18 plus gemacht werden.

Gesprächskreis

Die reichen vom Gesprächskreis über Gott über Grillabende bis hin zur CVJM-Freizeit in England, an der auch Thorsten Kühn in diesem Jahr teilnehmen wird. „Über den Kreisverband gibt es außerdem die Möglichkeit der Mitarbeiterschulung. Wenn wir auf örtlicher Ebene wieder Angebote schaffen können, dann werden alle Gruppenleiter auch entsprechend angeleitet.“ In Nachrodt ist es der CVJM-Familienkreis, der die Stange hochhält. Seit Jahrzehnten trifft er sich 14-tägig im evangelischen Gemeindehaus.

Themenabende

Dessen Leiterin Alanna Kockskemper ist auch zweite Vorsitzende im CVJM Nachrodt. Neben interessanten Themenabenden wird hier auch gern einfach mal geklönt und gespielt. An den Tischen sitzen Männer und Frauen getrennt - dazu hat der Kreis sich von Anfang an aus einem pragmatischen Grund entschieden: „Wenn jemand verwitwet, dann bleibt der Platz des verstorbenen Ehepartners neben einem nicht leer. Bei uns hat es das nie gegeben, dass ein verwitwetes Mitglied die Besuche eingestellt hätte. Und zwar genau aus diesem Grund“, erklärt Reinhard Kühn, der die Geschicke des CVJM über Jahrzehnte geleitet hat. Von den 51 Mitgliedern, das weiß Kühn, kennen sich alle untereinander. Selbst längst Fortgezogene sind aus alter Verbundenheit dem Nachrodter Ortsverband treu geblieben. „Und das ist der Grund, warum es uns heute auch noch gibt: Wir sind schon eine Familie. Auch verbunden im Glauben.“

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