Neujahrsempfang der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde

Die Orgel ist ein Sorgenkind

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Die Orgel ist defekt und Chorleiter werden gesucht. Die ev.-ref. Gemeinde plagen Sorgen.

Nachrodt-Wiblingwerde -Sorgen um die Orgel und die Chöre machen sich derzeit die Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Wiblingwerde. Doch bei einigen Problemen konnte das Presbyterium am Sonntag Entwarnung geben. Der Neujahrsempfang der Gemeinde im Anschluss an den Gottesdienst war deutlich schlechter besucht als im Vorjahr. Etwa 30 Gäste hatten sich im Gemeindehaus versammelt.

Eines der großen Sorgenthemen der vergangenen Wochen: die Chöre. Kinderchor, Jugendchor, Singteam und Seniorensingkreis stehen derzeit ohne Chorleiter da. Johannes Köstlin gab die Leitung aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende ab. Bisher konnte noch kein Nachfolger gefunden werden. Presbyter Rainer Nowak konnte jedoch von „vielversprechenden“ Gesprächen berichten. „Der Markt ist relativ leer gefegt. Die Chorleiter, die es noch gibt, haben oft schon drei oder vier Chöre“, erzählte Nowak. Allerdings führe er Gespräche in alle Richtungen und sei guter

Pfarrerin Dr. Tabea Esch freut sich über eine funktionierende Jugendarbeit.

Dinge, dass sich eine Lösung finden lasse. Der Jugendchor hat bereits eine neue Heimat. Die jungen Sängerinnen haben sich dem Hohenlimburger Jugendchor Stimmig angeschlossen, der wie die Wiblingwerder Freitagsnachmittags probt. Eine weitere Großbaustelle ist die Orgel in der Kirche. „Da muss jetzt erst einmal der Orgelsachverständige kommen und klären, ob die Orgel zu retten oder ein wirtschaftlicher Totalschaden ist“, berichtete Nowak. Man habe sich bereits nach neuen Lösungen umgesehen. Vorstellbar wäre ein günstigeres Modell, das dann aber auch einen neuen Standort bekäme. Angedacht sei die Mitte der Empore. „Dann müsste aber erst die Denkmalbehörde zustimmen und ein Statiker hinzugezogen werden“, erklärte der Presbyter. Pfarrerin Dr. Tabea Esch berichtete aus dem aktiven Gemeindeleben. Insbesondere die Jugendarbeit laufe gut. Aus dem Kreis der ehemaligen Konfirmanden seien beispielsweise neue Helfer akquiriert worden. Ausflüge und das Konficamp würden gut angenommen. Überhaupt seien die Gruppen und Kreise der Gemeinde sehr rege und leisteten eine erfolgreiche Arbeit.

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