Einsparpotenzial beim  Gemeinde-Personal

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Bürgermeisterin Birgit Tupat: „Die Prüfer sehen Einsparpotenzial beim Personal der Gemeinde.“

Nachrodt-Wiblingwerde - Der Rotstift, den die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde seit drei Jahren ansetzt, um ihre Haushaltssituation wieder in den Griff zu bekommen, wird nun sehr wahrscheinlich auch die Verwaltung treffen. Der Gemeinderat hat am Montag ein externes Unternehmen damit beauftragt, im Amtshaus nach Einsparmöglichkeiten zu suchen.

Hintergrund ist, dass die Gemeindeprüfungsanstalt, die die Gemeinde bei der Umsetzung des Stärkungspaktes begleitet, zu der Feststellung gekommen ist, dass das Personal der Gemeinde hohe Kosten verursacht.

Bereits im vergangenen Jahr hat daraufhin das Dortmunder Unternehmen ConsIS die Organisation der Gemeindeverwaltung über mehrere Wochen überprüft und festgestellt, dass tatsächlich Einsparpotenzial vorhanden ist.

 „Wir könnten demnach eine Stelle einsparen“, fasste Bürgermeisterin Birgit Tupat das Ergebnis im Gespräch mit dem Altenaer Kreisblatt zusammen.

Diese Stelle könnte unter Umständen durch eine Zusammenlegung der Fachbereiche 3 (Planen/Liegenschaftsverwaltung/Abwasser) und 4 (Bauen) eingespart werden. Ob und wie genau das möglich ist, soll ConsIS nun durch weitergehende Untersuchungen herausfinden.

„Wir sprechen immerhin über 700 einzelne Aufgaben, die in diesen Fachbereichen erledigt werden“, geht Tupat davon aus, dass die Untersuchung und Erarbeitung eines neuen Organisationsplanes mehrere Monate dauern wird. Einige der 700 Aufgaben dürften an andere Fachbereiche delegiert werden.

Was die Neuorganisation etwas erleichtern könnte, ist die Tatsache, dass ein leitender Mitarbeiter die Gemeinde mittlerweile verlassen hat.

Ingo Levermann, bisher Leiter des Fachbereichs 3, ist am Jahresbeginn zur Bezirksregierung in Arnsberg (Dezernat „Gewerbliche Wirtschaft und Förderung, Arbeitsmarktpolitische Förderprogramme“) gewechselt.

Ein andere Mitarbeiterin hat eine Stelle bei einer anderen Kommune angenommen. - Volker Griese

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