„Herocks“ mit Jini Meyer rocken am Lenneufer

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Ronny Sachse, Vorsitzender des Kulturschocks (rechts), und Andreas Schlennstedt freuen sich auf das Konzert mit Herocks. Die Bühne wird dort aufgebaut, wo die beiden stehen: direkt am Lenneufer.

Nachrodt-Wiblingwerde - Charmant. Selbstbewusst. Sexy. Das ist Jini Meyer auf jeden Fall. Und keine Frage: eine erstklassige Sängerin. Da darf der Kulturschock mit Recht darauf setzen, dass die Fans in Scharen nach Nachrodt strömen werden. Jini Meyer, die mit Luxuslärm große Erfolge feierte, spielt mit ihrer neuen Band „Herocks“ zum Lenne-lebt-Auftakt am Samstag, 15. September, an der Lennepromenade.

Das Open-Air-Konzert beginnt um 20 Uhr mit einer Vorband. Herocks, so das Versprechen, macht Gänsehautmomente und präsentiert die Welthits der Stars. Bon Jovi, Nirvana, The Police: Wer Lust auf die Klassiker im neuen Gewand hat („ohne das Herzstück des Songs zu verlieren“), ist am 15. September am Ufer der Lenne goldrichtig.

„Luxuslärm ist ja in unserer Umgebung wirklich ein Name. Das wird ziehen“, sagt Ronny Sachse, Vorsitzender des Kulturschocks, Veranstalter des Konzerts. Eine Open-Air-Bühne wird dort aufgebaut, wo auch im vergangenen Jahr das Lenne-lebt-Bühnenprogramm stattfand, also ganz in der Nähe der Rastatt direkt am Wasser. „Wir haben unseren Techniker, der auch bei Zoff dabei war, der einen Bühnenwagen mitbringt. Und dieser Bühnenwagen bleibt auch für Sonntag und wird dann für das Programm am Lenne lebt-Tag genutzt.“

Der Kulturschock geht mit der Veranstaltung ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein, denn für Technik, Band und alles rundherum wird die fünfstellige Marke geknackt. „Deswegen bin ich auch froh, dass wir Unterstützer gefunden haben“, sagt Ronny Sachse. Die Stadtwerke Iserlohn, die Sparkasse, die Zurich Versicherung, die Provinzial Versicherung. Edeka Kantimm und Praedata sind eine große Hilfe für das Konzert. Dennoch müssen mindestens 420 Leute kommen, damit der Kulturschock mit Plus/Minus/Null aus dem Vorhaben rausgeht. 500 oder 600 Besucher wären natürlich das Optimum.

Wichtigste Geschichte bei einem Open-Air-Konzert: das Wetter. Und genau das ist weder zu planen noch zu organisieren. Da kann man nur hoffen. „Wir wollen die Leute gern animieren, die Karten im Vorverkauf zu besorgen. Erstens ist das für die Organisation viel besser, und zweitens kommen die Besucher auch, wenn es ein bisschen regnen sollte.“

Um den Vorverkauf schmackhaft zu machen, kosten die Karten dort 17 Euro, an der Abendkasse 22 Euro. Der Kulturschock benötigt übrigens noch Unterstützung. „Es sind viele unserer Mitglieder dann im Urlaub. Das ist unser Problem. Wir brauchen immer Leute, die mit anpacken können“, hofft Ronny Sachse auf den einen oder anderen, der mit in die Bresche springt. „Wer Interesse hat, uns zu helfen, ist herzlich willkommen.“ E

in Catering gibt es natürlich auch. Der Kulturschock schmeißt den Grill an und bietet natürlich auch Getränke an. Dass am Vorabend zum Lenne-lebt-Tag ein Konzert stattfindet, ist neu. Nur bei der allerersten Veranstaltung gab es einen Comedy-Abend. „Shit Wetter und wenig Besucher.“ Das soll jetzt alles anders werden.

 „Es geht nicht darum, uns die Taschen vollzumachen, sondern wir müssen wirklich gucken, dass wir die Veranstaltung finanziert bekommen“, so Sachse – deshalb können gekaufte Karten auch nicht zurückgegeben werden, wie das bei anderen Veranstaltungen der Fall war. 19 Uhr ist Einlass, 20 Uhr Beginn. Eine Vorband soll die Stimmung anheizen, bevor „Herocks“ mit Jini Meyer die Bühne rockt. 200 Plakate und 7000 Flyer werden auf den Gig des Jahres in Nachrodt aufmerksam machen.

 Der Vorverkauf startet heute. Karten gibt es bei Edeka Kantimm und Lotto Schmalenbach, in Wiblingwerde bei der Bäckerei Friedrich, in den Geschäftsstellen des Märkischen Zeitungsverlages, bei Katerlöh in Altena und in der kleinen Buchhandlung Letmathe. Zudem natürlich auch online unter www.kulturschock-nawi.de.

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