Charme, Vielfalt und ein Rosenbogen zum Verlieben

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Der Rosenbogen im Wellness-Garten von Silvia Schmidt ist ein echter Hingucker

Nachrodt-Wiblingwerde - Im Garten verändert sich immer etwas. Neue Pflanzen. Neue Beete. Neue Deko. „Man ist ja irgendwie nie fertig“, lacht Silvia Schmidt, die mit ihrem Mann Joachim das dritte Mal an der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ teilnimmt und am kommenden Sonntag allen Gartenfreunden von 11 bis 18 Uhr ihren herrlichen Wellness-Garten präsentiert.

Es ist eine kleine Oase. Kaum zu vermuten, direkt an der B236. Doch wer den 300 Quadratmeter großen Garten hinter dem Haus an der Hagener Straße 95 betritt, ist sofort entzückt – vom Charme, von der Vielfalt, von den witzigen Ideen.

Eine Gießkanne trifft auf eine alte Milchkanne – und abends sieht es mit einer pfiffigen Beleuchtung so aus, als würde Wasser in die Kanne fließen. „Schade finde ich, dass die Rosen schon so weit aufgegangen sind“, schmunzelt Silvia Schmidt. Das Wetter war in den vergangenen Wochen herrlich für Gärten – alles wächst und blüht. Doch die Rosen sind deshalb zwei Wochen zu früh dran. Dennoch werden sich die Gäste am Sonntag an der Pracht in Rosa, Lila, Pink noch erfreuen können.

Die Begeisterung und die Liebe, die Silvia Schmidt in ihren Garten steckt, merkt man an jeder Ecke: hier Brandkraut, eine Staude, die jedes Jahr wiederkommt; dort eine originelle Kräuterleiter. Man entdeckt Erdbeeren, Schnittlauch und Pflücksalat und kann sich an einem Rosenbogen kaum sattsehen. Im Hochbeet Blumenkohl, Kohlrabi, Zucchini und Gurke.

Übrigens: „Wenn nichts geht, dann Storchenschnabel kaufen“, rät Silvia Schmidt. Der verdeckt die Kummerstellen und wächst überall.

 Nicht mittendrin, aber doch dabei ist als I-Tüpfelchen der Whirlpool, der die Entspannung in der kleinen Idylle perfekt macht.

Und sonst? In diesem Jahr gibt es etwas ganz Neues im einzigen Garten der Gemeinde, der an der Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ teilnimmt. Silvia Schmidt zaubert nämlich höchstselbst Deko aus Beton. „Das habe ich in diesem Jahr für mich entdeckt“, erzählt die Nachrodterin. Gartenstecker, „Dinosauriereier“, die man bepflanzen kann, und ein Schild „Froschkönig“ sind gerade in der Werkstatt und werden bis zum Wochenende bestimmt fertig.

Damit sich die Gäste am Sonntag auch wohlfühlen und ein bisschen verweilen, gibt es selbstgemachte Torten. „Es kommen auch sicher die Wiederholungstäter, die immer wieder vorbeischauen“, sagt Silvia Schmidt. Auch sie selbst und ihr Mann besuchen gern andere Gärten – um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch die eine oder andere Idee mitzunehmen.

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