Wünsche für 2013: Bad-Erhalt und Arbeitsplatz

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Die Tomasziks hoffen für 2013 auf einen sicheren Arbeitsplatz. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Auch Christiane, Michael und Tom Gütting äußerten sich in der AK-Neujahrsumfrage. Tom machte den Anfang: „Mutti arbeitet zuviel. Ich fände es toll, wenn sich das ändern würde“. Seine Elern sahen die vielen Einschnitte, die auf die Nachrodt-Wiblingwerder zukommen, als ein wenig ärgerlich an. Aber sonst, so waren sie sich einig, war 2012 ein gutes Jahr.

Christiane Gütting: „Von ein paar Wehwehchen abgesehen, sind alle gesund geblieben“. 2013 wechselt Sohn Tom die Schule. Er wird dann das fünfte Schuljahr besuchen. Und ein paar Renovierungsarbeiten am Haus stehen an. Aber alle drei freuen sich schon auf den geplanten Urlaub. Und sie hoffen, dass die Nachrodter Grundschule selbstständig bleibt und das Gartenhallenbad nicht geschlossen wird. „Wir sind in beiden Fällen ehrenamtlich engagiert“, betont Christiane Gütting. Und sie hat den Wunsch, dass sich dieses Engagement auch auszahlt. Einen großen Wunsch hat auch Tom: Endlich einen Rasenmähertrecker. „Dann kann ich nämlich meinem Opa helfen“, strahlt er.

Andrea Ferreira war mit Sohn Jason unterwegs. Sie war keineswegs begeistert vom Verlauf des letzten Jahres. „Irgendwie lief alles nicht rund“, sagt sie. Wirklich Gravierendes sei zwar nicht geschehen, aber die vielen kleinen Probleme hätten sich addiert. Sohn Jason kommentierte kurz und knapp: „2012 war blöd!“ 2013 könne aber nur besser werden, denkt Andrea Ferreira positiv. Wenn sich auch gesundheitlich noch ein bisschen etwas zum Besseren ändere, sei sie schon zufrieden.

Vanessa Tomaszik war mit Ehemann Daniel und Tochter Tara unterwegs. Für Daniel Tomaszik war 2012 ein richtig gutes Jahr. Er studiert Wirtschaftsingenieurwesen und hat im vergangenen Jahr recht schnell eine Praktikumsstelle erhalten. Allerdings sei sein Großvater verstorben, den er sehr gemocht habe. Das habe ihn schon sehr mitgenommen. Für 2013 hat er einen großen Wunsch: Er würde gern von seinem derzeitigen Arbeitgeber übernommen werden. „Wenn das nicht klappt“, so Tomaszik, „hoffe ich, dass ich schnell eine andere Anstellung finden werde“. Und Gesundheit wünscht er sich. Für seine Ehefrau Vanessa, für Töchterchen Tara und für sich selbst.

Karl-Heinz Richter ist begeisterter Sänger beim Männergesangverein Frohsinn. Erschüttert habe ihn allerdings die Tatsache, dass der langjährige Vorsitzende Gunter Obstfeld im vergangenen Jahr verstorben sei. „Er hat eine verdammt große Lücke hinterlassen“, sagt er. Was ihn dagegen richtig gefreut habe, war, dass Borussia Dortmund Deutscher Meister geworden sei. Für 2013 – so Richter schmunzelnd – würde er sich wünschen, dass sein BVB den Rückstand auf Bayern München noch aufholen könne. Aber, so Richter weiter, außer den Dortmunder Fußballern gäbe es da noch etwas, das genau genommen eigentlich erstrebenswerter sei: „Gesundheit“, sagt er, „das ist das Wichtigste überhaupt“.

Und schlussendlich kam wahrscheinlich einer der bekanntesten Bürger der Doppelgemeinde zu Wort. Pastor Hermann-Josef Lösing. Er ist bekannt dafür, dass er genau das sagt, was er auch denkt. Wie ist 2012 denn für ihn gelaufen? „Gut“, sagt er und bekräftigt: „Echt gut!“ Innerhalb der katholischen Kirchengemeinde habe es keine Probleme gegeben. Gefreut habe er sich über die positive Einstellung der Messdiener. Auch privat sei alles gut gelaufen. Er habe im vergangenen Jahr seinen Urlaub dazu nutzen können, alte Freunde zu treffen, die er viele Jahr lang nicht gesehen habe. Aber was er ganz toll gefunden habe, sei die Sternsingeraktion gewesen. Moment, das war doch schon im Jahr 2013. „Egal“, schmunzelt Lösing, „war trotzdem Klasse“. Für 2013 hat er aber einen ganz großen Wunsch. „Die positiven Ansätze, die innerhalb der Kirche zu erkennen sind, sollten intensiviert werden“. Dann nämlich, so Pastor Lösing weiter, bleibe man schon auf dem richtigen Weg. ▪ Hartwig Bröer

Lesen Sie auch TEIL 1 unserer Neujahrsumfrage!

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