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Helmut Kruse fertigt Kreuz für katholischen Friedhof Einsal: Beim Aufstellen braucht er Hilfe

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Da ist das neue Prachtstück: Tischlermeister Helmut Kruse (rechts) hatte beim Aufstellen des neuen Kreuzes auf dem Friedhof in Einsal tatkräftige Hilfe.
Da ist das neue Prachtstück: Tischlermeister Helmut Kruse (rechts) hatte beim Aufstellen des neuen Kreuzes auf dem Friedhof in Einsal tatkräftige Hilfe. © Privat

Auf dem katholischen Friedhof in Einsal gibt es ein neues Holzkreuz – zu übersehen ist es wahrlich nicht.

Nachrodt-Wiblingwerde – Es hat eine Höhe von 7,5 Metern und einen Querschnitt von 20 mal 14 Zentimetern. Es steht oben über den Wiesengräbern: das neue Holzkreuz. Gefertigt hat es Helmut Kruse im Auftrag der katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus/St. Josef in seiner Werkstatt.

Kreuz soll mindestens drei Jahrzehnte überdauern

„Es hält bestimmt 30 Jahre“, sagt der Tischlermeister, der das große Kreuz aber nicht alleine aufgestellt hat. „Das hätte ich nicht schaffen können“, meint Helmut Kruse schmunzelnd. Er hatte Unterstützung von Markus und Mathis Hammerschmidt, Klaus-Dieter Jacobsen, Frank Klein und Klaus Wilms. „Mathis wollte es alleine hochziehen, aber das konnte nicht klappen“, erzählt Helmut Kruse von jeder Menge vereinter Kräfte. Schließlich wiegt das neue Schmuckstück 150 Kilogramm. Jetzt steht das Kreuz in ganzer Pracht. Es ist an der vorhandenen, betonierten Halterung wieder befestigt.

Witterung zerstörte das alte Kreuz

Das alte Kreuz war nach 19 Jahren durch die Witterungseinflüsse zerstört. Die katholische Kirchengemeinde beauftragte deshalb ein neues Kreuz aus stabilem wasserfestverleimten BSH-Leimholz (Brettschicht-Leimholz). Zusätzlich zu einem wetterfesten Anstrich hat das Kreuz jetzt auch eine Abdeckung mit Kupfer auf den Querhölzern und dem Kopfstück erhalten.

Das Kreuz ist das Symbol des Christentums. Es ist für viele Christen ein Hoffnungszeichen.

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