Neues Gesicht im Waldkindergarten

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Das Team des Waldkindergartens mit der neuen Leiterin Katrin Zaun (2. v. l.) Die Mannschaft gilt als gut eingespielt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Katrin Zaun hat die Leitung des Waldkindergartens übernommen. So hat sie sich eingelebt

Es gibt ein neues Gesicht im pädagogischen Team des Waldkindergartens in Wiblingwerde: Katrin Zaun übernimmt die Leitung. Ihre Vorgängerin Nadine Richter will sich nach 20 Jahren als Gründungsmitglied sowie Erzieherin der ersten Stunde und seit 15 Jahren als Leiterin des Kindergartens beruflich verändern.

Katrin Zaun, staatlich anerkannte Erzieherin und ausgebildete Waldpädagogin, tritt am Herlsener Weg eine Aufgabe an, bei der tägliche Naturerfahrung, gesunde Bewegung, fantasievolles Spiel, sinnliche Wahrnehmung der Umwelt sowie das soziale und sprachliche Miteinander der Kinder im Vordergrund stehen.

 Das erlebte die neue Leiter in der Wiblingwerder Elterninitiative mit, in der sie aktiv war. Mittlerweile hat sie naturpädagogische Zusatzausbildungen und langjährige Praxiserfahrung hinzugewonnen und möchte „mit viel Freude die Kinder und ihre Familien in der erlebnisreichen Kindergartenzeit begleiten“. 

Mit 20 Kindern und drei bis sechs Erziehern in Teilzeit mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten, wie zum Beispiel heilpädagogische Förderung, sowie Vertretungskräften arbeitet die neue Leiterin nun im Waldkindergarten. „Wir freuen uns, die Kinder bei unseren täglichen Waldwanderungen und -aufenthalten damit hervorragend unterstützen zu können“, sagt sie. 

Zaun hat ihre neue Stelle im Mai angetreten und ist nun mittlerweile seit drei Monaten im Amt. Ihre Bilanz nach 90 Tagen: „Ich habe mich prima eingelebt. Waldbegeistert“ sei sie ja ohnehin. Wiblingwerde sei als Beispiel eines sogenannten Elterninitiativ-Kindergartens genau das Richtige für sie. „Da fühle ich mich pudelwohl.“ 

Zuletzt war sie sieben Jahre als Leiterin eines Waldkindergartens im Raum Hannover tätig. Wird es am Herlsener Weg Veränderungen geben? Katrin Zaun ist mit ihrer Antwort zurückhaltend. „Wir sind ein sehr gewachsenes Team. Auf jeden Fall ist eine gute Grundlage vorhanden. Ich halte mich zurück und schnuppere erst einmal rein.“ 

Es gebe einen „sehr harmonischen Umgang“ miteinander. Über die Arbeit im Waldkindergarten werde jeweils im Januar bei den Konzeptionstagen gesprochen.

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