Zukunftswerkstatt Wiblingwerde

 Neues Gesicht für den Dorfkern: Pläne kommen gut an

Die evangelisch-reformierte Kirche in Wiblingwerde.
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Rund um die evangelisch-reformierte Kirche in Wiblingwerde könnte sich der Dorfkern völlig verändern

Der Dorfkern Wiblingwerde könnte sein Gesicht in den nächsten Jahren völlig verändern. Die Pläne der Kirche stoßen auf Begeisterung.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Wiblingwerde möchte sich für die Zukunft stark aufstellen. In Zeiten ohne Pfarrer vor Ort steckt die Gemeinde den Kopf nicht in den Sand, sondern sucht den offenen Dialog mit den Gemeindemitgliedern – mit einem ungeahnten Erfolg.

„Wenn das alles klappt, wie sich die Gemeinde das vorstellt, wird das eine richtig tolle Sache. Mich haben sie auf jeden Fall überzeugt“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Sie nahm ebenfalls an der Zoom-Konferenz teil, in der die Ergebnisse präsentiert wurden. Geplant ist eine komplette Umgestaltung der Kirchengrundstücke, durch die der Dorfkern sein Gesicht völlig verändern könnte.

Hofhäuser: Rat muss entscheiden

„Mich begeistert vor allem dieses Zusammenbringen der Generationen. Jung und Alt in der Dorfmitte vereint. Das klingt schon alles wirklich gut durchdacht“, lobte die Bürgermeisterin.

Die Kirchengemeinde hatte das Konzept zuvor bereits einmal bei der Gemeinde vorgestellt, sodass Tupat bereits informiert war. Für die Hofhäuser für junge Familien wäre eine Änderung im Bebauungsplan erforderlich, über die der Rat entscheiden müsste.

Großes Ineresse an geplanten Wohnungen

„Das, was wir planen, dient auch der Stärkung des Dorfkerns und vor allem der Verdichtung innerhalb des Ortes. So könnte neuer Raum für Jung und Alt entstehen“, erklärte der Dortmunder Architekt Sven Grüne, der erste Pläne erstellte.

Das Konzept kommt auch bei den Wiblingwerdern gut an. Vor allem der Kindergarten-Neubau - der aktuelle Kindergarten ist nach einem Wasserschaden nicht mehr zu retten - mit der Option einer weiteren Gruppe und die altersgerechten Wohnungen stießen auf großes Interesse. „Kann man sich schon jetzt für so eine Wohnung melden? Und wann werden sie fertig sein?“, fragte ein Teilnehmer der Konferenz.

„Einen genauen Zeitplan gibt es natürlich noch nicht. Zunächst müssen Investoren und Träger gefunden werden. Erste Gespräche wurden bereits aufgenommen. Aber Sie können sich natürlich schon als Interessent bei uns melden“, erklärte Dr. Judith Kuhn vom Institut Kirche und Gesellschaft, die den Abend moderierte.

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