Nach Diskussion um neue Pläne

Neues Feuerwehr-Haus: Einigung in Sicht

Der Anbau der Lennehalle soll auf der anderen Seite der Halle neu errichtet und die jetzige Fläche des Sozialtrakts der Feuerwehr  für den Neubau zugeschlagen werden.
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Der Anbau der Lennehalle soll auf der anderen Seite der Halle neu errichtet und die jetzige Fläche des Sozialtrakts der Feuerwehr für den Neubau zugeschlagen werden.

SPD und CDU fühlten sich überrumpelt von den neuen Plänen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Nachrodt. Sie wollten sie nicht einfach abnicken. Nun hat sich das Blatt gewendet.

Nachrodt-Wiblingwerde – Sie fühlten sich überrumpelt, fanden die Vorlage zwar „gut und schön“, aber nicht ausreichend, um das neu geplante Feuerwehrgerätehaus am Holensiepen abzusegnen. Jetzt sind die Wogen geglättet. Nachdem die UWG von vornherein für den zweigeschossigen Neubau war, wurden nun auch SPD und CDU überzeugt.

Alle Fragen konnten Wehrleiter Mark Wille und seine Stellvertreter Sascha Panne und Jens Klatt in Zoom-Konferenzen beantworten. SPD und CDU schauten sich auch das Gerätehaus an. „Wir freuen uns, dass wir durch die Begehung und die Zoom-Konferenz weitere, notwendige Informationen für unsere Entscheidungsfindung gewinnen konnten“, sagt Jens-Philipp Olschewski, Fraktionsvorsitzender der CDU, und ergänzt: „Wir bedanken uns für den hilfreichen Austausch und stehen dem geplanten Vorhaben positiv gegenüber.“

Verständnis für neue Pläne bei CDU und SPD

22 SPD- und CDU’ler nahmen am Online-Treffen teil, „da sieht man, wie groß das Interesse war“, so Ronny Sachse, stellvertretender Vorsitzender der SPD. Mehr als zwei Stunden wurde konferiert. „Unser Hauptanliegen drehte sich nicht um den Neubau selbst, sondern nur um die zweigeschossige Bauweise, die im ersten Entwurf nicht vorgesehen war.“ Jeder habe nun gezeigt bekommen, warum der Neubau in dieser Form notwendig sei.

„Das Verständnis dafür muss ja auch da sein. Wir wollten nichts herauszögern. Unsere Aufgabe ist es, sorgfältig mit dem Geld umzugehen. Die Kommune ist in der Haushaltssicherung, natürlich müssen Nachfragen erlaubt sein“, sagt Ronny Sachse und betont: „Wir wissen, was wir an den Menschen in der Feuerwehr haben, die sich für uns einsetzen und auch ihre Gesundheit dafür auf Spiel setzen. Das kann man nicht hoch genug anerkennen, aber man muss auch den Bogen schlagen zu dem, was machbar ist. Wir haben viele Baustellen in der Gemeinde. Nach dem Austausch mit der Feuerwehr muss niemand mehr Bedenken haben und es wird so kommen, wie es die Verwaltung vorgeschlagen hat.“

Corona: UWG verzichtet auf Besichtigung

So ist die Zustimmung aller zum zweigeschossigen Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Montag, 17. Mai, während der Sitzung des Rates (17 Uhr Lennehalle) sehr wahrscheinlich. Die UWG zeigt sich erfreut darüber: „Die Pläne für das Gerätehaus sind nicht überkandidelt“, sagt Petra Triches, Fraktionssprecherin der UWG.

Die Wählergemeinschaft hatte wegen der Pandemie auf eine Besichtigung vor Ort verzichtet („wir kennen das Gerätehaus“), aber auch eine Zoom-Konferenz mit dem Wehrleiter-Team gemacht. „Das war sehr interessant und hat uns bestärkt, dass wir es richtig machen werden“, so Petra Triches. Letztlich sind augenscheinlich alle zufrieden, auch die Feuerwehr selbst.

Feuerwehr optimistisch

„Wir haben die Pläne mit allen durchgesprochen, erklärt, warum, an welcher Stelle was notwendig ist, und warum wir die Platzprobleme ohne Aufstockung nicht zu 100 Prozent hätten ausräumen können. Die Fragen waren berechtigt, wir waren offen dafür und niemand war beleidigt, dass es Nachfragen gab“, erklärt Wehrleiter Mark Wille, der sich freut, wenn die Verwaltung den Bauantrag stellen kann.

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