Neues Deelentor für die Heimatstube

Hier wird gerade ein Flügel des Deelentores eingebaut. -

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Es ist ein gewaltiges Stück Arbeit: Gut 70 Stunden saß Tischlergeselle Holger Keitsch an dem Tor. Am Dienstag dann wurde das zweiflügelige und gut 350 Kilogramm schwere Deelentor an der Wiblingwerder Heimatstube angepasst. Das alte Tor war verzogen, undicht und landet nun in der Müllverbrennungsanlage. 

Die Mitarbeiter der Firma Dalüge, Holger Keitsch, Dennis Hänsel und Michael Dalüge hatten gut zu tun, um das schwere Tor passgenau einzusetzen. Das schwere Material ist Tropenholz der Art Meranti.

Das Merantiholz kam als rohes Kantholz in der Werkstatt an. Dann Schnitt Keitsch die Stücke zu, fräste, schmirgelte und machte die Abschlussarbeiten. Nicht ganz einfach sei dabei gewesen, dass es sich um ein Stichbogentor handele. Ansonsten sei es eben eine zu groß geratene Haustür, sagte Keitsch.

Zunächst wurde der Rahmen eingesetzt und verdübelt, dann das linke Flügeltor an den Stahlscharnieren aufgehängt, wieder ausgerichtet. Und dann war der zweite Flügel an der Reihe.

Das Tor kostet 7500 Euro. 4500 müsste der Heimatverein Nachrodt-Wiblingwerde zahlen, doch 2000 Euro spendet die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis. Den Rest bezahle erfreulicherweise die Gemeinde, erläuterte der Heimatvereinsvorsitzende, Klaus Potthoff. ▪ vdB

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