Neuer Pausenhof für die Sekundarschule: Diese Attraktionen werden gebaut

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An der Sekundarschule in Nachrodt wird der Pausenhof neu gestaltet.

Nachrodt-Wiblingwerde – Viel Neues erwartet die Schüler der Sekundarschule in Nachrodt nach den Ferien - auf einem völlig neu gestalteten Pausenhof.

Einen Kletterparcours, Hüpfmatten, Turnstangen, ein Trampolin, aber auch Bänke, Bäume und Hängematten zum Chillen erhoffen sich die Kinder.  Doch alle Wünsche werden nicht in Erfüllung gehen. „Aber wenn es mal fertig ist, wird jeder sagen: Wie schön“, ist Bauamtsleiter Dirk Röding guter Dinge. 

Die Gemeinde hat den Auftrag für die Neugestaltung des Schulhofs der Sekundarschule an die Firma Bartos aus Hagen vergeben. Auftragsvolumen: 195 000 Euro. 

Neues Klettergerüst

Das Geld stammt aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. Insgesamt werden 66 Projekte in 60 Kommunen mit einer Förderung bedacht – und die Umgestaltung des Schulhofes der Sekundarschule ist dabei. 

Er wird etwa zum Ende der Sommerferien kaum noch wiederzuerkennen sein. So wird es beispielsweise ein neues Klettergerüst auf einer Grünfläche geben. Die Gesamtfläche ist 7,65 Meer breit und 7,95 Meter lang und wird mit einem Fallschutz ausgestattet. 

Pflanzbeete als Hingucker

Besonderer Hingucker könnten auch zwei Pflanzbeete werden: einmal mittig auf dem Schulhof, einmal am Rand. Sitzsockel und eine neue Beleuchtung sind ebenfalls vorgesehen. Rasenstufen – 40 Zentimeter hoch, 80 Zentimeter tief – sollen zum Verweilen einladen. Auch werden viele Bäume neu gepflanzt. Allein 25 000 Euro werden für Pflanzen ausgegeben. 

Street-Soccer statt Seilbahn

Die heiß ersehnte Seilbahn ist nicht vorgesehen. Aber: Street-Soccer und Basketballfelder entstehen ebenso wie eine neue Treppenanlage zur Schule. Letztere ist aber nicht Bestandteil der Fördermaßnahme, sondern wird von der Gemeinde finanziert. 

Eine Rampe verwirklicht dann dort das Thema Barrierefreiheit. Zudem wird der Platz auf dem oberen Schulhof zum Eingang erhöht, sodass jeder Schüler, jeder Lehrer, jeder Besucher ebenerdig in das Gebäude gelangt. 

„Man denkt im Vorfeld, dass man für das Geld sehr viel bekommt, aber es kostet auch alles sehr viel mehr als gedacht“, sagt Bürgermeisterin Birgit Tupat. Die Neugestaltung des Schulhofes wurde mit den Verantwortlichen der Sekundarschule und auch mit der Feuerwehr abgestimmt. 

Neue Toiletten

Um die Maßnahme zu Beginn der Ferien starten zu können, stehen jetzt erst einmal Kanalbaumaßnahmen an. „Der Durchmesser der Rohre reicht nicht für die Abwassermenge“, sagt Bauamtsleiter Dirk Röding. 

Übrigens: An der Schule selbst wird in den Ferien auch gearbeitet. Gebaut wird eine neue Toilettenanlage. Zudem werden an der Ostseite des Gebäudes die alten Fassadenplatten durch ein Wärmeverbundsystem ersetzt

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