So reagieren die etablierten Parteien auf neuen FDP-Ortsverband

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Der Vorstand des neuen FDP-Ortsverbands.

Nachrodt-Wiblingwerde – Die FDP ist jetzt auch in der Doppelgemeinde präsent. Die etablierten Parteien reagieren überrascht - und finden es gut.

Seit Mittwochabend gibt es eine politische Partei mehr in der Doppelgemeinde. Der FDP-Ortsverband Nachrodt-Wiblingwerde wurde aus der Taufe gehoben und ein Vorstand um Dr. Michaela Christodoulakis gewählt. 

„Die Gründung hat mich überrascht“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Schröder auf Nachfrage zum Neuanfang der Liberalen. Die SPD hat im Mai schon ihren 100. Geburtstag gefeiert. Schröder meint: „Ich finde das gut. Das bereichert die demokratische Vielfalt und den politischen Wettbewerb.“ 

Dass sich – sollte die FDP bei der Kommunalwahl antreten und in den Rat einziehen – zum Beispiel die Mehrheitssuche künftig schwieriger gestalten wird, erwartet Gerd Schröder nicht. „Das ist ein normales demokratisches Ritual, davon sollten wir uns nicht bange machen lassen.“ 

UWG: "Gespannt, was passiert"

Erstaunt über die Neugründung zeigt sich auch Sonja Hammerschmidt, Fraktionsvorsitzende der UWG. „Ich habe zuvor nur mal etwas läuten gehört.“ Sie sei „offen und gespannt, was passiert. Alle Achtung, wenn die FDP alle Stimmbezirke mit Kandidaten besetzen kann“, meint die UWG-Ratsfrau mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der Kommunalwahl. 

Tupat: "Bereicherung der politischen Landschaft"

Bürgermeisterin Birgit Tupat (partelos) sieht in dem Neuanfang der Liberalen eine „Bereicherung der politischen Landschaft“. Es sei Teil der Demokratie, wenn sich zusätzliche Parteien an der Willensbildung beteiligen. Sie hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit den Freien Demokraten, ob diesen nun der Sprung in den Rat gelingen sollte oder nicht.

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