"Jedes Mitglied der Fraktion einbinden"

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Jens Philipp Olschewski (Mitte) - hier mit Kathrin Püschel und Michael Schlieck - freut sich auf die neue Aufgabe.

Nachrodt-Wiblingwerde -  Charmant, immer lächelnd, stets der erste bei den Terminen und grundsätzlich gut vorbereitet: Damit hat Jens Philipp Olschewski schon immer gepunktet. Jetzt kann er zeigen, was noch alles in ihm steckt. Denn der 29-jährige CDU-Ratsherr ist zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Einstimmig wohlbemerkt.

 Damit setzen die Christdemokraten der Doppelgemeinde auf den „Nachwuchs“, geben einem jungen Mann die Chance, über sich hinauszuwachsen. Und lassen auch schwierige Zeiten hinter sich. „Über das große Vertrauen meiner Fraktion habe ich mehr gefreut. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken“, sagt Jens Philipp Olschewski, dessen erste richtige große Stunde bei der Haushaltsverabschiedung schlägt.

Jens Philipp Olschewski ist der Nachfolger von Lars Wygoda, der das Handtuch geworfen und es nicht geschafft hatte, die Fraktion zu einen. Das soll sich ändern. „Ich möchte jedes Mitglied der Fraktion in die Entscheidungsfindung mit einbinden. Nur gemeinsam und demokratisch können wir die richtigen Entscheidungen treffen“, erklärt der junge Mann, der auf viel Unterstützung von den erfahrenen Kollegen hoffen darf, der aber auch schon selbst eine beachtliche kommunalpolitische Laufbahn vorweisen kann.

Bereits vor dem Abitur am Burggymnasium Altena war Jens Philipp Olschewski in der Jungen Union aktiv. Seit 2009 ist der Nachrodter für die CDU-Fraktion im Planungs- und Bauausschuss sowie im Sozialausschuss tätig. Bei der Kommunalwahl 2014 wurde er mit einem Direktmandat in den Rat der Gemeinde gewählt. „Ich erhoffe mir eine gute und ertragreiche Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und mit den anderen Fraktionen. Ziel muss es sein, zusammen für unsere Gemeinde und die Bürger die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen.“

Als studierter Wirtschaftswissenschaftler liegt es Olschewski natürlich nahe, die Bürger finanziell zu entlasten. „Das Wohnen in Nachrodt-Wiblingwerde muss bezahlbar bleiben bzw. wieder bezahlbarer werden. Ich möchte mich ebenso für eine qualitativ hochwertige Infrastruktur einsetzen. Ein wichtiger Punkt stellt für mich ebenfalls die Stärkung des Ehrenamtes dar.“

Dass ihm die politische Arbeit Freude macht, ist selbstverständlich. „Es ist immer wieder unheimlich interessant, sich mit den verschiedenen Themengebieten auseinanderzusetzen und unsere Gemeinde weiterentwickeln zu können“, sagt Olschewski, der sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund abgeschlossen hat.

Übrigens: Bis zu seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden hatte sich der 29-Jährige in den Gremien und Ausschüssen eigentlich nie in den Vordergrund gespielt. Das wird sich jetzt ändern. Und darauf, das Wort zu ergreifen, freut er sich auch. „Ich bin jetzt seit vielen Jahren aktiv in den Ausschüssen. Mittlerweile hab ich einen Wissensstand angesammelt, dass ich über alles Bescheid weiß“, schmunzelt der neue Fraktionsvorsitzende, der übrigens über seinen Zivildienst im sozialen Dienst des Alten- und Pflegeheimes Nachrodter Hof sagt: „Das war eine absolut wertvolle Erfahrung für mich, weil ich dort gemerkt habe, was im Leben wirklich wichtig ist.“

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