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Neue Wohlfühl-Oase an der Lenne 

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Einen Wohlfühlplatz an der Lenne hat Danny Gelaudie in seinem Gartencenter  in Nachrodt geschaffen.
Einen Wohlfühlplatz an der Lenne hat Danny Gelaudie in seinem Gartencenter in Nachrodt geschaffen. © Susanne Fischer-Bolz

Wer auf der B 236 am Garten-Center vorbei durch Nachrodt fährt, ahnt es nicht: Nur ein paar Meter entfernt gibt es eine grüne Wohlfühl-Oase mit Lenneblick.

Nachrodt-Wiblingwerde – Mit einem Kaffee und ein paar Keksen, im besten Fall mit einem Stückchen Kuchen an der Lenne sitzen: Das ist bald im Gartencenter von Danny Gelaudie möglich. „Mein Garten“ hat den Außenbereich aufgehübscht. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten sind für die Kunden geschaffen worden, die nicht auf Gestrüpp schauen, sondern den freien Blick auf die plätschernde Lenne genießen können.

„Wir sind aber noch nicht fertig“, sagt Danny Gelaudie, der am liebsten einen Snackservice anbieten würde. „Am liebsten hätte ich jemanden, der das selbstständig übernehmen würde“, so der Chef des Gartencenters. Bis jetzt muss man sich noch selbst behelfen, eine Cola mitbringen, oder auf die Idee von Danny Gelaudie setzen, der eine Kaffeebar mit Selbstbedienung einrichten will.

Auflagen vom Märkischen Kreis

Der Nachrodter Unternehmer Siggi Müller hat sich um die vorbereitenden Maßnahmen gekümmert und jede Menge Erde auf dem Grundstück bewegt. Und natürlich gab es Auflagen vom Märkischen Kreis, die es einzuhalten galt. „Und dann hat Norbert, mein bester Mitarbeiter, alles gepflastert.“

400 Quadratmeter groß ist der Platz an der Lenne, der zum Verweilen einlädt. „Man kann es wirklich genießen. Statt mich in den Stau zu stellen, sitze ich hier und fahre später, wenn der Feierabendverkehr durch ist“, erzählt der Betreiber des Gartencenters.

Durststrecken gut überstanden

Vorne, am Eingangsbereich, soll es bald holländische Speisen geben. Wenn Danny Gelaudie Mitarbeiter findet, der sich einen Job in der Pommesbude vorstellen können, möchte er holländischen Snacks samt Frikandeln anbieten. Visionen hat Danny Gelaudie für sein Gartencenter reichlich. Mittlerweile, so sagt er, „sind wir auch bekannter geworden“.

Doch Durststrecken gab es schon viele – aufgrund der Pandemie und der verregneten Monate, in der niemand im Garten „buddeln“ konnte. Jetzt aber wird es besser. „Wir brauchen aber sicher noch zwei Jahre, bis es gut läuft“, vermutet Danny Gelaudie. „Ich habe Ausdauer“, sagt der Holländer, der auch einen Blumenshop in Borken hat.

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