Trafohäuschen wird ausgetauscht

Neue Technik für Nachrodts Stromversorgung

An der Helbecke in Nachrodt entsteht ein neues Trafohäuschen.
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An der Helbecke in Nachrodt entsteht ein neues Trafohäuschen.

Es sieht unspektakulär aus und ist doch für die Stromversorgung in Nachrodt-Wiblingwerde von erheblicher Bedeutung: das Trafohäuschen gleich neben dem Bahnübergang Helbecke.

Nachrodt-Wiblingwerde – In den 1970er Jahren erbaut, wird es nun abgerissen. Es steht im Weg. Die neue Station ist bereits aufgebaut. Der Bahnübergang Helbecke wird erneuert. Und in diesem Zuge wird auch die Fahrbahn verbreitert, sodass die Trafostation umziehen muss.

Von Nachrodt kommend steht der Neubau nun hinter der Einfahrt zum Bahnübergang auf einem Podest. „Wir haben die Station deutlich erhöht gestellt, um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten“, sagt Markus Becker, Abteilungsleiter Planung und Bau bei den Stadtwerken Iserlohn.

Großer technischer Knotenpunkt

Beim Unwetter war das alte Trafohäuschen nur knapp einer Katastrophe entkommen, die Fluten des Kreinberger Bachs inklusive Geröll schossen nur wenige Zentimeter an der Station vorbei. „Das war schon sehr nah an der jetzigen Station, die aber zum Glück nicht betroffen war“, so Markus Becker.

Jetzt also der Neubau, der wie die alte Station, ein großer technischer Knotenpunkt für die Stromversorgung für Nachrodt-Wiblingwerde sein wird. Sieben Mittelspannungs-Schaltfelder gibt es dort, alle anderen 77 Trafohäuschen der Gemeinde sind angeschlossen, sodass von der Helbecke die Ortsnetzversorgung nicht nur für Opperhusen gewährleistet wird, sondern auch für Nachrodt selbst, Einsal und Wiblingwerde.

„Abschaltungen auf Mindestmaß“ reduziert

Damit es zu keinen Stromausfällen beim Wechsel von der alten auf die neue Station kommt, werden die beiden Trafohäuschen zunächst parallel in Betrieb genommen, dann werden sukzessive alle Kabel in die neue Station umgelegt, bis das alte Trafohäuschen abgeschaltet und abgebaut werden kann. „Abschaltungen werden auf ein Mindestmaß reduziert“, verspricht Markus Becker.

Große Veränderungen sind für das neue Trafohaus nicht geplant. „Das Alte hatte bereits einen guten Stand“, sagt Markus Becker. Man setzt heute allerdings gasisolierte – statt luftisolierte – Schaltanlagen ein, die eine kompaktere Bauweise ermöglichen. Die Leistung des neuen Trafos beträgt 630 kVA.

Übrigens: Im Zuge des Neubaus des Trafohäuschens und des Umbaus des Bahnüberganges wurden auch die unter den Gleisen querenden Schutzrohre und Kabel erneut. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen der Stadtwerke liegen bei 280 000 Euro.

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