Neue Freileitung soll weiter östlich verlaufen

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Die Bezirksregierung möchte, dass die neue Höchstspannungsleitung im Bereich von Wiblingwerde östlich verschwenkt wird. ▪

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ In ihrem Bemühen, die geplante neue Höchstspannungsleitung möglichst weit vom bewohnten Gebiet fern zu halten, haben die Bewohner von Wiblingwerde und der Gemeinderat offenbar Erfolg gehabt.

Die Bezirksregierung in Arnsberg hat am Freitag mitgeteilt, dass das Raumordnungsverfahren für den Bau der Freileitung von Dortmund-Kruckel nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz abgeschlossen sei. Im Bereich der Doppelgemeinde werde der untersuchten Variante Wiblingwerde-Ost, die den Siedlungsbereich Wiblingwerde weiträumig umgeht, aus raumordnerischer Sicht der Vorzug gegeben. Dies sei eine von drei Änderungen, die nach Auswertung von mehr als 1000 Anregungen, Stellungnahmen und Einwendungen vorgenommen worden seien, teilte die Bezirksregierung mit.

Das jetzt beendete Raumordnungsverfahren war der erste Schritt in dem zweistufigen Zulassungsverfahren. Die Trasse wurde auf ihre räumliche Verträglichkeit sowie die Vereinbarkeit mit anderen raumbedeutsamen Planungen überprüft. Danach folgt nun die rechtsverbindliche und detaillierte Festlegung des Leitungsprojektes.

Die 116 Kilometer lange 110-/380-Kilovolt-Leitung soll von Amprion GmbH, einer Tochtergesellschaft des Stromriesen RWE, gebaut werden. Sie ist Bestandteil des europäischen Höchstspannungsnetzes und soll umweltfreundlich erzeugten Strom aus den Windparks im Norden in den Süden Deutschlands transportieren. Die neuen Leitungskapazitäten sollen möglichen Übertragungsengpässen entgegenwirken. ▪ vg

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