Nur wenige Bußgelder verhängt:

Neue Einsaler Blitzsäule schreckt Raser ab

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Tempo 70 km/h sind erlaubt - doch Vorsicht, die Säule blitzt in beide Straßenrichtungen!

Nachrodt-Wiblingwerde - Wenn es ans eigene Portemonnaie geht, wird selbst ein "gasverliebter" Autofahrer plötzlich ganz zahm. Das ist die wenig bahnbrechende Erkenntnis des Märkischen Kreises über die neue Einsaler Blitzsäule, die nunmehr ein halbes Jahr ihren Dienst gegenüber den dortigen Walzwerken verrichtet.

„Die Verkehrssicherheit konnte an dieser Stelle deutlich verbessert werden!“ Diese Schlussfolgerung zieht Hendrik Klein, Pressesprecher des Märkischen Kreises. Dabei nimmt er Bezug auf die erste Statistik seit Installation einer stationären Vitronic-Blitzanlage in Höhe der Einsaler Walzwerke. „Es wurden verhältnismäßig wenige Autofahrer ,geblitzt’. Wir beobachten, dass an dieser Stelle die Geschwindigkeit deutlich gesenkt wurde“, so Klein weiter.

Nur 60 Vorgänge

 Im Zeitraum 20. September 2016 bis 6. März 2017 gab es ganze „60 Vorgänge“, also Geschwindigkeitsüberschreitungen, die die beidseitig „blitzende Säule“ aufzeichnete. Nur drei Bußgelder wurden dabei fällig, weil die Geschwindigkeitsübertretungen schon recht ordentlich waren. 57 Mal erließ der Kreis „nur“ ein Verwarngeld. Die maximale Geschwindigkeit, mit der ein Autofahrer von der Säule erfasst wurde, betrug nach Toleranzabzug 95 km/h. Dieser Kraftfahrer war von Nachrodt Richtung Altena unterwegs.

Tempo 70 km/h sind erlaubt

Auf der Gegenfahrbahn erfasste das Gerät den Spitzentemposünder mit 93 km/h. Er kam aus Fahrtrichtung Altena und war Richtung Iserlohn unterwegs. Noch ein bisschen Statistik: In Fahrtrichtung Altena waren 53 Prozent der geblitzten Autofahrer 10 km/h zu schnell, 38 Prozent bewegten sich zwischen 11 und 20 km/h über dem 70 km/h-Tempolimit an dieser Stelle. Aus Fahrtrichtung Einsal Richtung Iserlohn sah es so aus: bis 10 km/h zu schnell waren 38 Prozent der Geblitzten, 58 Prozent fuhren mit Tempo 11 bis 20 km/h zu schnell durch die Blitzstelle

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