Investitionsvolumen von 500.000 Euro auf Gelände der früheren Firma Rödra

Abriss hat begonnen für Neubau der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde

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Teile des ehemaligen Firmengebäudes waren Dienstagmittag schon verschwunden. Die ursprüngliche Überlegung, zumindest einzelne Elemente wie das Stahlgerüst zu erhalten, ist vom Tisch. „Das war nicht umsetzbar“, sagt Gemeindemitglied Dieter Gütting.

Nachrodt-Wiblingwerde - Der Bagger ist angerückt auf dem Gelände der früheren Firma Rödra unweit der Altenaer Straße. Hier wird ein unansehnliches Gebäude verschwinden und einem schmucken Neubau Platz machen.

Seit 2011 liefen die Bemühungen, etwas zu finden. Dann kam es zu konkreten Verhandlungen. 2016 war der Durchbruch geschafft: Die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (EFG) hatte das Erbbaurecht an einem 1200 Quadratmeter großen Grundstück erworben. Hinter dem Autohaus Hoffmann soll ein neues Gemeindezentrum entstehen. Mitten im Herzen von Nachrodt-Wiblingwerde möchte die EFG in eine spannende Zukunft blicken.

Und die Pläne für das Bauvorhaben können sich sehen lassen: Platz für bis zu 200 Besucher, Seminarräume, moderne Innen- und Außenräume: Das neue Gemeindezentrum soll etwas Besonderes werden. 

„Und wir möchten dort auch ganz viele Menschen erreichen“, erzählten die Gemeindevertreter Dieter und Jürgen Gütting dem AK. Die freikirchliche Gemeinde, die übrigens vor mehr als 110 Jahren in Nachrodt gegründet wurde, erreiche die Menschen anders. „Die Botschaft ist unverändert, aber die Lieder, die Musik sind der Zeit angepasst. Und wenn hier ein Bibeltext vorgelesen wird, dann so, dass die Menschen ihn verstehen.“

50 Gemeindemitglieder zählt die EFG aktuell. Mit dem neuen Gemeindehaus in zentraler Lage stehen der Gemeinde auch neue Möglichkeiten zur Verfügung: Geplant sind ein Begegnungscafé, Ausstellungen, regelmäßige Seniorenkreise, Gebets- und Bibelgruppen sowie Kinder- und Jugendgruppen und natürlich der sonntägliche Gottesdienst sein.

Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 500.000 Euro. Eine stolze Summe für die Gemeinde – aber zukunftsträchtig angelegt.

Denn das jetzige Gemeindehaus, gelegen an der Wiblingwerder Straße, das in den 60er Jahren gebaut wurde, hat zwei Hauptprobleme: Das Gebäude ist nicht barrierefrei und zweitens fehlt es an Parkplätzen.

Hier entsteht das neue Gemeindezentrum

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