Nach über fünf Wochen

Eickhoff wieder erreichbar

Weg mnach Eickhoff
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Der Kreinbegrer Weg ist wieder befahrbar.

Auf dem hinteren Teilstück auf dem Weg zum Eickhoff gerät man aufgrund der vielen Niederschläge in eine wirklich matschige Angelegenheit. Aber: Der Kreinberger Weg ist durchgängig befahrbar und auch zum Eickhoff wieder frei.

Familie Grennigloh konnte zu ihrem Hof zurückkehren, weil Tiefbauer Sigi Müller im wochenlangen Einsatz eine Mammutaufgabe gelöst hat. Er hat zunächst die Straße an den Fischteichen verbreitert, damit größere Fahrzeuge mit Material durchfahren konnten, hat im weiteren Verlauf abgebrochene Straßenstücke wieder hergestellt, den Bach teilweise wieder zurück in sein altes Bett zurückverlegt und Wege, die drei Meter breit und vier Meter tief ausgespült waren, wieder aufgefüllt.

Gefährliche Stellen abgesichert

Doch auch, wenn die Straße nun befahrbar ist, blickt der Betrachter von unten kommend links geradezu in Schluchten, die durch das Unwetter entstanden sind. Damit kein Auto, kein Lkw abrutscht oder im schlimmsten Fall abstürzt, wurden an gefährlichen Stellen große Betonsteine aufgestellt.

Entwurzelte Bäume, Türme von Felsbrocken. Es sieht noch verwüstet aus. Die Naturgewalt hat eine andere Landschaft gestaltet, die zum Teil mystisch aussieht, manchmal sogar schön. Es wird Jahre dauern, bis man Herr der Lage sein wird, wenn überhaupt. Doch dies hat jetzt zunächst keine Priorität. Auch geht es zunächst „nur“ bis zum Eickhoff, aber nicht vom Eickhoff nach oben Richtung Wiblingwerde. Hinter dem Hof ist erst einmal Schluss und dass dort mal eine Straße war, ist ohnehin fast gar nicht mehr zu erkennen.

Jetzt folgt der Hallenscheider Weg

Als Nächstes wird der Hallenscheider Weg in Angriff genommen, ebenfalls eine Straßen-Tragödie. „Dort war gar kein Bach. Es hat sich eine unterirdische Quelle aufgetan“, erzählt Bauamtsleiter Dirk Röding.

Unterdessen sind Andreas Grennigloh, seine Frau Anja, Bruder Christian, Schwager Dietmar und Schwester Klara wieder zum Eickhoff zurückgekehrt. Auch die Oma. „Wir haben erst einmal zusammen gesessen und den Grill angeworfen“, erzählt Anja Grennigloh und schickt ein riesiges Dankeschön an Sigi Müller, „der wirklich alles getan hat, was möglich war.“ In den vergangenen Wochen konnte die Familie die Tiere nur versorgen, in dem sie über eine große Wiese ihr Zuhause zu Fuß erreichte. Jetzt blicken alle gemeinsam auf Aufräumarbeiten, die so einfach nicht zu bewältigen sein werden. Dienstag wird schon mal der Sperrmüll abgeholt.

Wir haben erst einmal zusammen gesessen und den Grill angeworfen.

Anja Grennigloh

„Meine Hütten liegen unten im Bach. Mit den Fahrrädern“, sagt Klara Arnold traurig. In der Tiefe ist auch ein Rasenmäher zu erkennen und ein riesiger, entwurzelter Baum. Nur ein Kummer von vielen.

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