Termin steht fest

Nachrodter Mahlzeit startet - mit neuen Regeln

Die Nachrodter Mahlzeit lädt nach zweijähriger Zwangspause wieder zum Essen ein.
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Die Nachrodter Mahlzeit lädt nach zweijähriger Zwangspause wieder zum Essen ein.

Nach zig Monaten startet die Nachrodter Mahlzeit wieder. Der Termin fürs erste gemeinsame Mittagessen steht fest. Das findet mit neuen Regeln statt.

Nachrodt-Wiblingwerde – Nicht in der Versenkung verschwunden und schon gar nicht in Vergessenheit geraten ist das Team der Nachrodter Mahlzeit. Doch die Pandemie zwang die Ehrenamtlichen, eine sehr lange Zwangspause einzulegen. In Gemeinschaft zu essen war einfach nicht möglich. Doch jetzt gibt es einen Neustart – zwar unter etwas anderen Bedingungen als gewohnt, aber mit großer Begeisterung vorbereitet.

Am Donnerstag, 16. September, gibt es ein kleines Festmahl im evangelischen Gemeindehaus. „Wir fangen an wie vor 20 Jahren auch – mit Hühnerfrikassee“, sagt Gudrun Gruß, die zukünftig etwas kürzer treten muss, aber ihr Team weiterhin unterstützen möchte. Statt wie früher ein Drei-Gänge-Menü zu servieren, werden beim ersten Wiedersehen Vor- und Hauptspeise zubereitet.

Mittagessen in zwei Etappen und mit Anmdeldung

Und: Die Gäste werden in zwei Etappen begrüßt. Jeweils 20 Besucher dürfen von 11.30 bis 12.15 Uhr das von den Ehrenamtlichen gezauberte Essen genießen, weitere 20 kommen von 12.45 bis 13.30 Uhr zum Zug. Dazwischen wird gelüftet und desinfiziert.

Damit es kein heilloses Durcheinander gibt, müssen sich die Gäste anmelden – und zwar im Büro der Kirchengemeinde. Das ist telefonisch möglich unter 0 23 52 / 33 50 19. Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 8 bis 13 Uhr. Wer möchte, kann sich auch per E-Mail zum Essen melden – und zwar unter: buero@ev-kirche-nachrodt.de. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 9. September, damit das Team der Nachroter Mahlzeit die Einkaufsliste erstellen kann.

„Essen wie bei Muttern“ für kleines Geld

„Wir freuen uns riesig, dass es wieder losgeht“, sagt Birgitt Spredemann, die sich mit Silvia Thien, Bernd Greif, Siegfried Lemke, Andrea und Gudrun Gruß in der vergangenen Woche zur ersten Besprechung für den Neustart traf. Zu den Helfern gehören auch Anna Krüger und Lotte Glasow. Gern sind ebenfalls neue Mitstreiter gesehen, die das Team unterstützen möchten.

Die „Nachrodter Mahlzeit“ bietet einmal im Monat ein selbstgekochtes und günstiges Mittagessen für alle interessierten Bürger an. Und das schon seit mehr als 20 Jahren. „Essen wie bei Muttern“ heißt die Devise, wobei auch die Wünsche der Nachrodter gern erfüllt werden. Einmal im Jahr gibt es einen Reibeplätzchen-Tag vom Bürgerbusverein und ebenso einmal im Jahr eine Spendenaktion.

Da die Mittagsgäste gern mehr Geld geben als erbeten, kommen oft große Summen zusammen, die für einen guten Zweck weitergereicht werden. An all dem soll auch in Zukunft nicht gerüttelt werden, wohl aber wird und muss der Schutz gegen das Coronavirus im Vordergrund stehen. Und so gelten die 3G-Regelungen für alle Beteiligten: getestet, geimpft, genesen.

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