Lesung auf dem Kirchplatz

Wiebke Meinert ermittelt wieder

Lesung Fahnert Naachrodt
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Mark Fahnert bei seiner Lesung vor St. Josef.

Gut 25 Gäste sind am Freitag zur Lesung von Mark Fahnert an die katholische St. Josef Kirche gekommen. Der Nachrodt-Wiblingwerder stellte sein drittes Buch „Echo des Verrats“ vor. Organisiert hatte der Kulturschock-Verein das alles ganz spontan — am Mittwoch und damit nur zwei Tage vorher.

„Wir waren spät dran, aber dafür ist es ganz gut besucht“, sagte Kulturschock-Vorsitzender Ronny Sachse. Wie von den Terminen mittwochs gewohnt, gab es kalte Getränke und frisch gegrillte Bratwurst. Besonders gefreut hat sich Sachse darüber, dass auch die Bewirtung geklappt hat, obwohl nur zwei Kulturschock-Mitglieder an diesem Freitag Zeit hatten. „Freiwillige unterstützen uns spontan“, sagte er.

Es geht um korrupte Politiker

Die letzte Fahnert-Lesung im Rahmen des Kulturschocks musste wegen strömenden Regen mittendrin abgebrochen werden. Diesmal spielte das Wetter mit. Der Autor las aus seinem neuen Thriller „Echo des Verrats“ vor, der erst im letzten Monat im Piper-Verlag erschienen ist. Im Mittelpunkt stehen Manipulation und korrupte Politiker. Ein spannendes Thema — gerade jetzt, kurz vor der Bundestagswahl. Fahnert: „Hoffen wir, dass nichts manipuliert wird.“

Er startete mit den ersten beiden Kapiteln in den Abend. Bevor es in eine Fragerunde überging, las er noch Kapitel Nummer drei vor. Denn in diesem kommt endlich Wiebke Meinert vor, die den Lesern bereits aus Fahnerts Krimis „Lied des Zorns“ und „Klang des Feuers“ bekannt ist..

Es ist noch keiner gegangen — es scheint allen zu gefallen.

Ronny Sachse, Kulturschock Nachrodt

Obwohl es sich um eine Trilogie handelt, ließen sich die drei Bücher auch unabhängig voneinander lesen, sagte Fahnert. Im „Lied des Zorns“ geht es um die Verhinderung eines islamistisch-motivierten Anschlags, im „Klang des Feuers“ um illegale Waffengeschäfte von Deutschland in den Sudan – durchaus politische Themen also.

„Es ist noch keiner gegangen — es scheint allen zu gefallen“, sagte Sachse nach einer guten Stunde. Die Kulisse direkt neben der Kirche war schön. Nervig war da nur der teilweise stockende und laute Verkehr auf der Altenaer Straße. Zwischendurch musste sich die Zuhörer doch stark anstrengen, um alles mitzubekommen — trotz Lautsprecher-Anlage.

Werbung für den Sponsorenlauf

Werbung machte der Autor für den Sponsorenlauf der Kinder- und Jugendfeuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde, der am Samstag, 21. August, ab 10 Uhr im Wilhelm-Mestekämper-Stadion stattfindet. Gesammelt wird für die Flutopfer. „Das liegt mir am Herzen. Meine Tochter macht auch mit“, sagte Fahnert. Auch Kinder, die nicht in der Feuerwehr sind, können mitmachen. Für die Verpflegung ist gesorgt.

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