Einkommen in NRW

Nachrodt unter den Top 30

Geldscheine
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Viele Scheine im Portemanie: Die Nachrodter verdienen ausgesprochen gut.

Ein Nachrodt-Wiblingwerder verdiente im Jahr 2017 durchschnittlich 48 294 Euro. Im NRW-Ranking belegt die Doppelgemeinde damit Platz 26, im Märkischen Kreis wird nur in Schalksmühle mehr verdient. 56 042 Euro sind es dort, mehr Einkommen haben in NRW nur die Menschen in Attendorn, Meerbusch und Odenthal.

Nachrodt/Altena – Die Statistik über das Durchschnittseinkommen der Steuerpflichtigen kommt immer mit großer zeitlicher Verzögerung. Dass der Landesbetrieb erst jetzt Angaben für das Jahr 2017 machen kann, liegt daran, dass die Finanzämter ihre Veranlagungen für dieses Jahr erst jetzt abgeschlossen haben. Das muss bei der Interpretation der Zahlen ebenso berücksichtigt werden wie die Tatsache, dass gemeinsam veranlagte Ehepaare statistisch gesehen als ein Steuerpflichtiger gelten. Und: Alle Angaben geben das zu versteuernde Einkommen wieder.

Starke Unterschiede im MK

Betrachtet man alle 15 Kommunen im Märkischen Kreis, so ergibt ein Durchschnittseinkommen von 41 411 Euro. Das liegt gut 500 Euro über dem NRW-Durchschnitt. Auffällig sind aber die großen Unterschiede zwischen den einzelnen MK-Kommunen: Neben Schalksmühle und Nachrodt gehört auch Herscheid zu den Top 50 in NRW. Werdohl hingegen kommt mit einem Einkommen von 34 533 Euro nur auf Rang 375. In Altena beträgt das Durchschnittseinkommen 37 541 Euro, das entspricht Platz 329.

Aus der Statistik geht auch hervor, dass die Einkommen zwischen 2016 und 2017 in Altena und Nachrodt ordentlich zugelegt haben. In Nachrodt stiegen sie innerhalb eines Jahres um 5,1 Prozent, in Altena waren es sogar 6,1 Prozent. Im Landesdurchschnitt lag der Zuwachs in dieser Zeitspanne nur bei drei Prozent. ben.-

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