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Nachrodter fällt auf Fake-Shop rein

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Von: Susanne Fischer-Bolz

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Tastatur mit Einkaufswagen.
Beim Online-Kauf fiel ein Nachrodter auf einen Fake-Shop rein. © dpa / Jens Büttner

Er hätte so gern einen Crosstrainer gehabt. Aber aus Fitness wird jetzt erstmal nichts. Der Nachrodter ist auf einen Fake-Shop ‘reingefallen.

Nachrodt-Wiblingwerde - Vor zehn Tagen bestellte ein 53-jähriger Nachrodter im Internet einen Crosstrainer. Er leistete Vorkasse und hörte seitdem nichts mehr von dem Online-Shop. Erst dann wurde er misstrauisch und stieß im Internet auf Berichte und Warnungen vor genau diesem Shop, bei dem er bestellt hatte.

Die Polizei rät weiter zum Misstrauen bei der Online-Bestellung. Die Shops bieten oft konkurrenzlos günstige Preise und verleiten so Käufer zum Bestellen. Ist zunächst von allen Bezahlmöglichkeiten die Rede, bleibt am Ende doch nur die
eine Möglichkeit übrig: Vorkasse per Überweisung.

Betrüger-Konten oft im Ausland

Die Konten befinden sich entweder im Ausland oder wurden unter betrügerischen Umständen eröffnet. Wenn
die Kunden die ausstehende Lieferung prüfen und beanstanden wollen, ist das Geld längst abgehoben. An dem im Impressum genannten Telefonanschluss meldet sich entweder niemand oder jemand ganz anderes, der mit dem Laden nichts zu tun hat.

Und oft ist der Shop bereits wieder offline und bietet seine nicht vorhandenen Waren unter einer neuen Internet-Adresse an. Online-Shopper sollten sich nicht von unschlagbaren Preisen blenden lassen, sondern nach Erfahrungen anderer Käufer suchen. Die Polizei rät: Geben Sie den Namen des Shops zusammen mit dem Begriff „Fakeshop“ in eine Suchmaschine ein. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs.

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